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Aldi Süd

Aldi ist der Gute

Aldi macht Ökosteuer

Über 3 Milliarden sogenannte Obst Knotenbeutel wurden im letzten Jahr in Deutschland von der Rolle gezogen, um lose angebotenes Obst und Gemüse einzutüten, gut gefüllt auf die Waage zu stellen und mit dem Einkaufswagen durch die Kasse schieben. Eigentlich sind diese Beutel eine ganz schöne Sache. Hygienisch  sind sie. Das Gemüse wird geschützt, denn keiner fasst mehr dran und zu Hause bleibt sogar der Kühlschrank sauber. Aber sie haben natürlich auch einen gewaltigen Nachteil. Sie sind nämlich aus Plastik und dieses verschmutzt bekanntlich die Umwelt an Land und massiv im Meer. Unser grünes Herz müsste uns eigentlich sagen, “Lass die Dinger einfach liegen”. Aber sie sind halt so praktisch und – natürlich kostenlos. Aldi wird dies jetzt ändern. 1!!! Cent soll zukünftig dieser Beutel kosten. Damit wird Aldi der Gute in der Branche.

 

Was ist die Alternative?

Mehrweg Netze oder Papiertüten? Eine wirklich klimafreundliche Variante gibt es tatsächlich nicht. Selbst Papiertüten aus Mais oder Zuckerrohr hergestellt, stellen keine echte Alternative zu der in Verruf geratenen Plastiktüte dar. Die pflanzlichen Tüten verrotten zwar deutlich schneller als die Erdölbeutel, aber klimaschädliche Gase entstehen in ihrem zu Ende gehenden Leben zu Hauf. Auch die Produktion ist energieaufwändig. Das gleiche gilt natürlich, nur noch etwas stärker, für die Tüten aus Holz von heimischen oder gar tropischen Hölzern. Dann also zur Mehrweg Tüte. Wird diese richtig eingesetzt, kann sie tatsächlich einen kleinen Umweltbeitrag leisten. Schwimmt sie aber fast ungenutzt zukünftig im Meer, ist sie schlimmer als die alten Obstknotenbeutel. Der beste Weg für nachhaltigen Umweltschutz bleibt die konsequente Vermeidung. Äpfel und Karotten also lose nach Hause schleppen, vielleicht geht das ja auch.

Wer folgt dem Beispiel von Aldi?

Keiner in der Branche will sich nachsagen lassen, dass ihm die Umwelt völlig egal ist. Verantwortung tragen die Handelskonzerne auf jeden Fall. Real hat bereits reagiert. Bereits im nächsten Jahr will dieser Großflächenbetreiber auf Plastikbeutel verzichten und nur noch Papier einsetzen. Es kommt scheinbar Bewegung in die Materie. Auch der Einsatz von Bio-Plastik für die Herstellung der Knotenbeutel ist immer wieder im Gespräch. Wir sind mal gespannt, welche Ideen oder gar Entscheidungen in den nächsten Wochen auf uns warten.

 

Habt auch Ihr schon zu diesem Thema in eurer Firma eine einschneidende Konzeption entwickelt. Verratet uns mal, wie es bei euch weiter geht. Supermarkt Inside oder unser Facebook Account freuen sich darauf.

Bilder: Archiv Supermarkt Inside

 

 

 

 

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