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SCP und Kaufland fackeln nicht lange! Real geht…

-Übernahme der Real-Märkte soll zügig über die Bühne gehen

Bis Ende Mai will Ralf Imhof der Deutschland-Chef von Kaufland sogar knapp 30 Märkte auf Kaufland umstellen. 

SCP setzt als Eigentümer von Real klare Ziele

Seit Monaten steht die Übernahme der Real-Märkte im Fokus der Lebensmittelbranche. Jetzt will Eigentümer SCP endlich einen Haken an das Thema setzen. In wenigen Tagen gibt der Investor 13 Märkte an Kaufland weiter. Insgesamt sollen in diesem Jahr knappe 150 Märkte abgestoßen werden. Anfang 2022 blieben dann noch circa 100 Real-Märkte übrig. Aber auch da will SCP nicht lange fackeln. Spätestens bis Mitte 2022 sollen ebenso diese Standorte dann weitergegeben sein.


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Ob der Zeitplan so funktioniert, bleibt spannend. Zunächst müssen die Vermieter der einzelnen Standorte überzeugt werden. Oft ein heikles Thema aufgrund von nicht geklärter finanzieller Fragen. Und dann müssen die neuen Eigentümer natürlich auch ihre Personalstrukturen geklärt haben.

Globus will auch Eigentümer von Real werden

Auch Globus ist am Start und will von dem Deal profitieren. Insider sprechen von 24 Märkten, die die Saarländer übernehmen wollen. Eine sportliche Leistung, wenn man bedenkt, dass das Unternehmen sonst im Schnitt zwei Märkte pro Jahr eröffnet. Aber die hohen Ambitionen lassen sich leicht erklären. Wie auch die Konkurrenten hoffen sie auf bessere Einkaufskonditionen durch die Übernahme. Als neuer Eigentümer von den Real-Standorten spekuliert Globus bei den Verhandlungen mit den Herstellern auf 0,2 Prozent an Konditionsforderungen pro Markt. Die Markthallen in Krefeld und Braunschweig gelten bereits als sicher. Genauso die Filialen in Essen, Wittlich, Rostock und Siegen. Aber die ganze Übernahme ist natürlich kein Schnäppchen. 

Neue Eigentümer zahlen eine hübsche Summe

Während immer noch nicht klar ist, ob Mittelständler wie Tegut und Hit Real-Märkte übernehmen werden, sind dafür manche Zahlen offen. Wenn die Übernahme bei Edeka wie geplant klappt, werden sie wohl 1 Millionen Euro pro Standort zahlen. Beim neuen Eigentümer Kaufland ist es sogar noch mehr. Das Kartellamt hat endlich sein Okay gegeben. Somit wird die Tochter der Schwarz-Gruppe die geplanten 92 Standorte auf alle Fälle übernehmen. Im Durchschnitt kostet Kaufland ein Markt ca. 2 Millionen Euro. Lukrativ dürfte der Deal allemal sein. Es sind auch einige echte Schlachtschiffe mit überproportionalen Umsätzen dabei. Auch wenn natürlich bei so einem großen Paket auch nicht so attraktive Standorte dabei sein werden. 

Aber eins ist klar. Alle neuen Eigentümer der Realmärkte erhoffen sich durch die Übernahme bessere Wachstumsperspektiven. Wie schätzt ihr die Lage ein? Schreibt uns bei Supermarkt Inside oder auf Facebook. 


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Fotos: Archiv Supermarkt-Inside

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