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Was sagt die Branche zum Real-Deal?

Dieser Beitrag ist Teil 30 von 72 in der Serie Real

Real – “die Mittwochsfrage”

Wir haben am Mittwoch unmittelbar nachdem wir erfahren haben das Real nun definitiv verkauft ist, die so genannte Mittwochsfrage bei uns auf Facebook gestellt:

Wir wollten von unseren tausenden fachkundigen Lesern wissen, ob der Verkauf an die Investorengruppe SCP Group und X+Bricks wohl der richtige Weg für die ca. 30.000 Mitarbeiter in den 276 Filialen von Real ist.

Das Ergebnis war dann zum Schluss recht deutlich, hier die Zahlen…

Hier haben wir noch einige “Facebook-Zitate” die im Rahmen unserer Umfrage bei uns angekommen sind, für euch zusammenstellt:

-Man hätte den Investoren die Vorgabe machen müssen, daß in den nächsten X Jahren keine Filiale geschlossen werden darf. Man kann da schon noch was draus machen, aber einfach alles zerschlagen und die Gebäude verkaufen ist nicht die richtige Lösung.

Besser so, war schon lange fällig! Hoffe nur das Kaufland den größten Teil bekommen hat. Aber Herr K. wird das schon machen!

Den Kunden ist es nicht egal, ob wir zumachen, die fragen jetzt schon nach, wo sie denn einkaufen sollen. So ein breites Nonfoodangebot gibt es eben kein zweites Mal. Vor allem wie es betrieben wird, da schaut mal aktuell bei Aldi vorbei, Nonfood absolut ramschig, nur wahllos zusammengewürfelte Reste. Ansonsten läuft Aldi den Trends im Lebensmittelbereich seit Jahren hinterher und ist kein Vorreiter mehr.

Wenn die Metro überhaupt real,- retten könnte, hätte sie in einen grundsätzlichen ,,New Store Konzept‘‘ investieren sollen. Einzelne Markthallen machen kaum einen Unterschied, wenn man als Marke in ganz Deutschland und früher mal in ganz Europa vertreten war.
Da macht es Kaufland besser. Nur Kaufland ist nicht perfekt! Wenn Kaufland mit den größten Rivalen Edeka und Rewe mithalten möchte, muss Kaufland flexibelere Filialgrößen anbieten. Kleinere Filialgrößen sind noch nie gefragter als heute, daher ist es noch nicht zu spät eine erste 899 Quadratmeter Filiale im Herzen einer Innenstadt zu eröffnen und an Bahnhöfen vielleicht noch kleiner und kompakter werden mit einer Filialgrößen von 199 Quadratmetern. Dann würde Kaufland nicht ein ähnliches Schicksal wie real zutreffen.

Metro hat vor Jahren schon versagt bei real. Und wenn man sich die Metro selber anschaut, dann haben sie nichts aus den Fehlern gelernt.

Metro hätte mal bei Real Geld in die Hand nehmen müssen. Es gibt Real Märkte da ist die letzten 20 Jahre nichts gemacht worden.

Wir hoffen jedoch für Mitarbeiter und Führungskräfte von Real nur das Beste in dieser sehr schwierigen Phase.

Was haltet ihr von dieser Entwicklung? Bitte kommentiert hier oder bei uns auf Facebook.

 

Bilder: Archiv Supermarkt-Inside

 

 

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