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x+bricks pokert wieder mit um Real

Die Schlacht um Real bekommt eine neue Dimension

Für den CEO der Metro AG Olaf Koch ist das Projekt Cartagena offensichtlich eine absolute Chefsache. Hinter diesem Projektnamen verbergen sich alle Aktivitäten um den zügigen Verkauf von Real. Dieses Projekt entwickelt sich aber offensichtlich immer mehr zu einem Himmelfahrtskommando.

Im Mai informierte die Metro, dass Real an Redos verkauft werden soll

Ausschnitt unseres Beitrages vom 8.5.2019

Real Tränen über Düsseldorf

Am Mittwoch war der große und traurige Tag von Real. Der Verkauf scheint besiegelt. Olaf Koch, der Vorstandsvorsitzende von Metro, hat seinem Aufsichtsrat ein unwiderstehliches Angebot vorgelegt und damit die exklusive Verhandlung über den Verkauf von Real an Redos genehmigt bekommen. Seit Monaten streiten unterschiedliche Bieter um das 277 Filialen umfassende Realpaket. Insidern zu Folge sind aber in den letzten Wochen immer mehr Potentielle aus dem Bieterverfahren ausgestiegen. Auch Redos wurde bereits als ausgeschieden gehandelt. Aber Olaf Koch ist es wohl gelungen, diesen Investor wieder an Bord zu holen. Mit einem unbestätigten Angebot von ca. 100 Millionen mehr, hat Redos den Wettbewerber x+bricks erstmals ausgestochen. Neben dem Geld hat wohl das Konzept von x+bricks die Aufsichtsräte zu wenig überzeugt. Aber welches Konzept hat Redos?  Hier geht es zum kompletten Beitrag vom 8.5.

Demzufolge wollte Olaf Koch den Deal bis ende Juli abwickeln und Kasse machen.

Ehemaliger Real in München, seit Jahren geschlossen.

Sieben Monate später! “Real ist immer noch nicht verkauft”

Die Edeka hat sich deutlich positioniert und den Machern von Redos zugesagt, 87 Real-Standorte abzunehmen und dies auch schon beim Kartellamt angemeldet. Jedoch haben sich alle anderen eventuellen Interessenten, wie z.B. Kaufland, Globus, Rewe mit weiteren konkreten Zusagen wohl sehr bedeckt gehalten. Unter diesen Rahmenbedingungen ist von einer erfolgreichen Abwicklung des Deals mit Redos wohl nicht auszugehen.

“x+bricks is back” – Die Verhandlungen nehmen eine überraschende Wendung

Die agile Frankfurter Investoren-Gruppe rund um Sacha Wilhelm lässt offensichtlich nicht locker. Unter dem Motto “eine verlorene Schlacht ist noch lange kein verlorener Krieg”, agiert das x+bricks Team. Dementsprechend haben die Frankfurter wohl ein deutlich nachgebessertes Angebot in Aussicht gestellt. Dieses Angebot wird die Metro auch prüfen müssen, jedoch sollen die Verhandlungen mit Redos ungezügelt weiter laufen.

Das hin und her scheint kein Ende zu nehmen. Ob Olaf Koch das Projekt Cartagena (Name einer kolumbischen Hafenstadt) noch erfolgreich in den sicheren Hafen bringen kann, bleibt noch eine Weile offen.

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Bilder: Archiv Supermarkt Inside

 

 

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