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Kaufland und Coca-Cola unterstützen die Renaturierung von Mooren

Dieser Beitrag ist Teil 163 von 165 in der Serie Kaufland

Unterschätzte Klimaschützer: Kaufland und Coca-Cola unterstützen Projekt zur Renaturierung von Mooren

Foto: Kaufland

Kaufland und Coca-Cola:

Sie leisten nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt, sondern sind auch die effektivsten Speicher von Kohlenstoff: Moore sind ein bedeutender Bestandteil des Klimaschutzes – und doch in ihrem Erhalt bedroht, denn jährlich werden weltweit rund 500.000 Hektar Moor zerstört. Allein in Deutschland sind 95 Prozent der Moore mittlerweile entwässert worden. Mit einem Projekt zur Renaturierung von Mooren will Kaufland, gemeinsam mit seinen Projektpartnern Coca-Cola Europacific Partners Deutschland und dem Verband deutscher Naturparke (VDN), dem entgegenwirken. Damit setzen sie sich mit geeigneten Maßnahmen direkt vor Ort für den effektiven und langfristigen Schutz des Klimas ein.

„Moore nehmen weltweit nur drei Prozent der Landfläche ein und binden dennoch ein Drittel des auf der Erde entstehenden Kohlenstoffs. Das ist doppelt so viel wie alle Wälder der Welt zusammen. Dieses enorme Potenzial wurde im Klimaschutz lange nicht ausreichend berücksichtigt. Wir wollen dazu beitragen, dies zu ändern, denn als Unternehmen tragen wir Verantwortung für den Schutz des Klimas, die wir natürlich wahrnehmen“, erklärt Ines Rottwilm, Leiterin Nachhaltigkeit bei Kaufland.

Ina Ackermann, Associate Director Commercial Sustainability bei Coca-Cola Europacific Partners Deutschland ergänzt:

„Mit unserem Projekt setzen wir uns in einem Zeitraum von über drei Jahren für die Renaturierung von insgesamt fünf Moorkomplexen in Deutschland ein, die wiedervernässt und renaturiert werden. Zusätzlich werden im Rahmen des Projekts Feuchtgrünland und Auen renaturiert, die ebenfalls erhebliche Mengen an Kohlenstoff speichern. Bis zum Ende des Projekts werden so rund 170 Hektar Moor wieder in einen naturnahen Zustand versetzt sowie über 340 Hektar Feuchtgrünland und Auen renaturiert.“

Insgesamt wird so die Renaturierung von fünf Moorgebieten und vier Feuchtgrünland- und Auenbereichen in neun Naturparken mit rund 500.000 Euro gefördert.

Wie viele und welche Maßnahmen zur Renaturierung eines Moors ergriffen werden, ist je nach Standort unterschiedlich. In der Regel müssen vor allem die einst angelegten Entwässerungsgräben verschlossen werden, damit wieder ein dauerhaft hoher Wasserstand entsteht. In nassen, aufgestauten Flächen können dann neue Torfmoose wachsen, die mit der Zeit zu einer dicken Torfschicht, dem eigentlichen Moorboden, führen. Der Torf fungiert als natürlicher Kohlenstoffspeicher. Gleichzeitig führt die Wiederherstellung des ökologischen Gleichgewichts im Moor zur Etablierung seltener Tier- und Pflanzenarten. In Zeiten von extremer Hitze fungieren intakte Moore zudem als Wasserspeicher, bei Überschwemmungen haben sie hingegen eine Schwammfunktion. Die Renaturierungen werden vor Ort von Fachleuten geplant und begleitet.

Erhalt bedrohter Arten…

Moore sind effektive Klimaschützer. Foto: Adobe Stock

„Zum Erhalt bedrohter Arten, als Beitrag zur Vermeidung von Dürren und Überschwemmungen sowie als Kohlenstoffspeicher erfüllen Moore, Auen und Feuchtgrünland die drängendsten Aufgaben, die der Klimawandel uns stellt. Für den Schutz dieser Lebensräume ist aus unserer Sicht daher über deren bloße Renaturierung hinaus auch Aufklärung darüber notwendig, wie wichtig Moore, Auen und Feuchtgrünland für das Klima sind“, sagt Ines Rottwilm. Teil des Projekts ist daher perspektivisch auch Aufklärungsarbeit zum Thema Moore. Geplant sind beispielsweise Führungen mit Schulklassen oder Einsätze von Freiwilligen zur Renaturierung in den jeweiligen Naturparken.

Über das Engagement von Kaufland

Der E-Ladepark hat acht Ladestationen, jede mit einer separaten Spur für eine E-Sattelzugmaschine inklusive elektrisch betriebenem Kühlauflieger. Foto: Kaufland / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/111476 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Als Unternehmen übernimmt Kaufland Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt und hat sich daher auch dem effektiven Schutz des Klimas verschrieben. So baut und modernisiert das Unternehmen seine Filialen energieeffizient und reduziert Emissionen in der Logistik, beispielsweise durch optimierte Tourenplanung und den ersten eigenen E-Ladepark mit E-LKW-Flotte, sowie in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette. Seinen betriebsbedingten CO2-Ausstoß hat Kaufland bereits um 60 Prozent im Vergleich zu 2019 gesenkt und leistet so einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz.

Über das Engagement von Coca-Cola Europacific Partners Deutschland

Coca-Cola Europacific Partners Deutschland setzt sich seit vielen Jahren für Naturschutzprojekte in Deutschland ein. Seit 2010 unter anderem gemeinsam mit den Nationalen Naturlandschaften. Zuletzt wurden die Renaturierung des Roggendorfer Moores im UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee und die Wiederherstellung mehrerer Kleingewässer im UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg umgesetzt.

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Fotos: wie gekennzeichnet.

Content: Pressemitteilung der Kaufland Unternehmenskommunikation vom 22.4.2024

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