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Unilever – Lidl hopp, Kaufland flopp

Lidl feiert

Die Umbauwelle bei Lidl geht ungemindert weiter. Das neue Ladenlayout zieht mittlerweile in immer mehr Filialen ein. Das war auch der Grund, warum wir, von Supermarkt Inside, mal wieder einen Store Check in Bad Friedrichshall gemacht haben. Der Gesamteindruck bei Lidl war der, dass klare Linien in einem modernem Ladenlayout erkennbar waren. Die Beschilderungen an den Wänden sind wieder verschwunden. Regale stehen wieder ohne Schnick Schnack von vorne bis hinten in einer Reihe. Aktionsflächen für Food und Frische in Blöcken und NonFood Themenwelten auf Tischen sauber geordnet. Alles wie erwartet. Auch der Kunde wird in dieser Wiedereröffnungswoche schön mit Gratiskaffee und Gebäckverkostungen umworben. Sehr professionell eben. Am Nährmittelregal sind wir aber dann doch ins Stocken geraten. Knorr in voller Breite, ohne irgendwelche Lücken. War da nicht irgendwas bei der Schwarz Gruppe?

Kaufland zieht voll mit

Den Parkplatz teilen sich die zwei Schwestern brüderlich. Die Markteingänge sind gerade mal 50 Meter voneinander entfernt. Auch Kaufland ist ein relativ neuer Markt, der noch keine 10 Jahre auf dem Buckel hat. Schon im Eingangsbereich stellt man fest, dass sich der Wettbewerber im gleichen Unternehmen sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen will. Eine tadellose Obst und Gemüseabteilung begrüßt uns. Ebenfalls Verkostungen mit freundlichen Beraterinnen für Obst auf der einen und Smoothies auf der anderen Seite. Picobello aufgeräumt, nichts steht in den Gängen, was da nicht hingehören sollte. Aber das Knorr Regal treibt uns natürlich weiter. Was ist aus diesem Crash mit Unilever geworden? Nach ein bisschen Suchen, dann die Welten von Maggi und Knorr. Die gelbe Seite mit Maggi voll, jede Menge Aktionen und Verlosungen, die grüne Seite mit Knorr trüb und traurig.

Auswirkungen sind spürbar

Die Lücken im Regal sind nicht nur für Insider leicht erkennbar. Entweder sind tiefe, schwarze Löcher oder nur noch ein paar Beutelchen Fixe, Suppen und Saucen vorhanden. Sonderaktivitäten – Fehlanzeige. Es wird aktiv am Regal gearbeitet, rückgebaut nämlich. So begründet vielleicht die Kaufland-Entscheidung für die Trennung mit Unilever sein mag, 50 Meter weiter strahlt die Schwester mit vollem Regal und empfängt die Knorr Freunde wohl mit offenen Armen. Einem Vollsortimenter wie Kaufland verzeiht man solche Einschnitte wahrscheinlich weniger, als dies bei der Discounterschwester der Fall wäre. Wir sind mal gespannt, wie lange sich der Streit zwischen den beiden Giganten noch hin ziehen wird. Dass die Kontrahenten wohl mit einer leichten Delle heraus kommen werden, scheint nicht abwegig zu sein.

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Freut Ihr euch auch? Schreibt uns auf Supermarkt Inside oder unserem Facebook Account.

Bilder: Archiv Supermarkt Inside

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