Lemke informiert:
Besonders in der heutigen Zeit, wo sich fast alles nur noch um den Preis oder Aktionen im LEH dreht, darf der Händler sein Personal/Team nicht aus den Augen verlieren.

„Verkaufen“ und „Kaufen“ ist nicht mehr das, was es einmal war. Die Kundenwünsche haben sich gewandelt und der Kunde und die Kundin ist heute selbstbewusster, kritischer und durch das Internet besser informiert.
Das bedeutet auch, dass das Verkaufspersonal aktuell mehr können und sich schneller auf veränderte Situationen einstellen muss. Daher kommt es noch mehr darauf an, dass sich alle in einem Geschäft als Team verstehen und jeder bzw. jede für die Person „einspringen“ kann. Die Vorteile von einem funktionierendem Team bei der Arbeit sind zahlreich und reichen über den Arbeitsplatz hinaus. Durch die Zusammenarbeit mehrerer Personen können unterschiedliche Fähigkeiten, Erfahrungen und Perspektiven kombiniert werden. Dadurch entsteht eine Synergie, die zu besseren Ergebnissen führt.
Die „neuen“ Herausforderungen in einem Team.

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Es ist unbestritten, dass auch der Kunde oder die Kundin in einem Geschäft schnell merkt, wie die Stimmung zwischen dem Verkaufspersonal ist. Fühlt sich der Kunde oder die Kundin wohl, bleibt er (sie) meist länger im Geschäft und kauft dadurch auch mehr ein. So trägt ein gutes Team mit einem positiven Klima zur Kundenbindung und damit letztendlich auch zur Umsatzsteigerung bei. Dazu muss jedoch jede und jeder zum Arbeitsklima beitragen und einige Grundregeln beachten.
Der Arbeitsplatz sollte kein Forum für die Selbstdarstellung von einzelnen Personen sein. Gegenseitige Unterstützung ist das „A“ und „O“ in einem modernen Betrieb. Besonders neuen Kollegen und Kolleginnen, wie auch den Auszubildenden sollten die „Erfahreneren“ immer mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Persönliches Konkurrenzdenken oder gar Rivalität hat am Arbeitsplatz nichts zu suchen. Jeder und jede sollte seine oder ihre Emotionen im Griff haben und kontrollieren. Klimastörungen sind nie gut für einen Betrieb. Deshalb sollten alle Probleme offen im Team bspw. bei einem regelmäßigen Meeting besprochen werden.
Teambildung kann unterstützend sein.

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Teambuilding-Aktivitäten tragen auch zur Verbesserung von besonderen Projekten am Arbeitsplatz bei, bei denen es um Teamarbeit geht, denn sie helfen den Teams, sich gegenseitig besser zu verstehen. Nach der Durchführung gemeinsamer Teambuilding-Aktivitäten verstehen die Mitarbeitenden die Stärken, Schwächen und Interessen des jeweils anderen besser. Hier gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, um mit dem Personal Events durchzuführen. Das kann auch ein gemeinsames Essen, der Besuch einer Sportveranstaltung oder auch einer Messe sein.
Auch ein Wettbewerb im Betrieb kann der Produktivität, wie auch dem Zusammengehörigkeitsgefühl, dienlich sein.
Ein gewisses Maß an Wettbewerb kann sehr wertvoll sein und Mitarbeitende leistungsfähiger und kreativer machen.
Entscheidend ist die Art der Konkurrenz, es soll hierbei um die sachliche, nicht um die persönliche Konkurrenz gehen. Zum Beispiel: Wer hat das beste Konzept, die beste Idee für eine gute Platzierung oder ein neues Sortiment. Diese Form von Konkurrenz ist für ein Team sehr förderlich und funktioniert auch, wenn der (die) Vorgesetzte zum Wettbewerb aufruft, immer transparent kommuniziert und das Team-Ziel deutlich macht.
Kreativität fördern.

Starkes lächelndes Supermarkt-Team
Die Förderung der Kreativität der Mitarbeitenden ist ein weiteres Mittel zur Motivation und Stärkung des Teams. Menschen neigen eher dazu, kreativer zu sein, wenn sie mit Menschen zusammenarbeiten, mit denen sie sich wohlfühlen. Dazu gehören auch die Teambuilding-Veranstaltungen, die das Personal näher zusammenbringen.
Klare Unternehmensrichtlinien, deutliche Aufgabenverteilungen und einen Wertekatalog helfen auch, dass sich alle wohler fühlen und wissen, was die Firma, das Geschäft von Ihnen erwartet. Es gibt fast nichts Schlimmeres, als wenn Menschen nicht genau wissen, was von ihnen erwartet wird. Klare Aufgaben sind auch wichtig für jeden Chef, jede Chefin, um Lob und konstruktive Kritik angemessen auszudrücken. Positive und ehrliche Kommunikation mit dem Team ist unablässig, um als Führungskraft angenommen zu werden. Dazu gehört auch, allen eine hohe Wertschätzung entgegenzubringen.
Ein einfaches „Das haben Sie mal wieder gut gemacht“, reicht meist nicht aus, um einen Mitarbeitenden zum Beispiel, der sich seit Jahren im Geschäft ins „Zeug legt“, richtig zu motivieren.
Ein Beispiel: „Herr Müller, ich danke Ihnen, dass Sie in der Elektroabteilung immer die richtigen Argumente für die neuen Fernsehgeräte parat haben. Ich merke das auch an den steigenden Umsätzen, was ein großer Verdienst von Ihnen ist.“ Gute Kommunikation ist eine Zwei-Wege-Straße. Dazu gehört auch Aktives Zuhören. Das zeigt Respekt und ermöglicht ein tieferes Verständnis der Perspektiven anderer.
In der heutigen Zeit gehört in der Kommunikation auch dazu, verschiedene Kommunikationsformen wie E-Mails, Chats und Videokonferenzen zu nutzen, zu denen alle im Team Zugang haben.
Die Förderung von Ressourcen.

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Auch das Fördern der vorhandenen Ressourcen gehört auch zu einer wichtigen Aufgabe einer jeden Führungskraft. Auch hierbei können regelmäßig stattfindende Teambuilding-Veranstaltungen das Selbstvertrauen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen am Arbeitsplatz stärken. Eine moderne Führungskraft hilft, ihr Team durch Weiterbildung besser zu machen und eventuell auch Einzelne, die sich besonders in den Leistungen hervortun, zu fördern. Auch das schafft Vertrauen und alle im Team merken, dass sich Leistung lohnt und auch belohnt wird.
Für die Führungskraft ist es wichtig, dass sie eine Aufgabenverteilung nach Stärken durchführt, um die Effizienz und Zufriedenheit zu steigern. So haben alle mehr Freude an ihrer Arbeit und dies führt oftmals zu einem positiven „Wir- Gefühl“ in einem Team.
Die Work-Life-Balance zu fördern ist mittlerweile eine Selbstverständlichkeit in modernen Firmen. Der Chef oder die Chefin sollte ein gesundes Gleichgewicht zwischen Beruf und Privatleben ermöglichen. Das kann das Angebot zu flexibleren Arbeitszeiten und -modellen sein. Oder ein Angebot zu Fitnesskursen o.ä.
Dies fördert nicht nur das Wohlbefinden der Mitarbeitenden, sondern reduziert auch Burnout-Risiken und steigert langfristig die Produktivität und Zufriedenheit. Dazu sollte der oder die Vorgesetzte Mitarbeiterangebote klar kommunizieren. Sei es eine Betriebslebensversicherung, Gutscheine für besondere Veranstaltungen, freie Auswahl von Brückentagen oder ein kleiner Rabatt beim Besuch im Fitnessstudio.
Mehr dazu im neuen Buch von Hans Günter Lemke im Buchfachhandel oder beim Autor erhältlich.
Internet: lemke-training.de
Beitragsbild: Eröffnung MARKTKAUF Hildesheim-Marktteam /Edeka Minden-Hannover
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