Kaufland-News

Kaufland lässt es im Osten krachen!

Die guten Zahlen bei Kaufland in Mittel-Ost-Europa (KMO) sind nicht zu stoppen!

Der Großflächen-Gigant verzeichnet weiterhin gute Umsätze bei seinen Ost-Europa Standorten. Die Auslandsgesellschaften aus Bulgarien, Tschechien, Kroatien, Polen, Rumänien, Moldau und der Slowakei konnten den Nettoumsatz auf knapp 10.0 Milliarden Euro steigern. Das bedeutet ein Umsatzplus von 6,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ein Grund für den Erfolg ist die technische Innovationskraft von Kaufland. Seit Jahren investieren sie in moderne SB-Kassen, elektronische Regaletiketten, digitale Werbung in den Märkten und ein Home-Lieferservice. Das ist sehr attraktiv für die Kunden, ist aber auch notwendig. Denn auch in Ost-Europa verlieren die Großflächen immer mehr Konsumenten an Discounter und Nahversorger-Märkte.

KMO = Mega-Erfolgsstory

1998 wurde das erste Kaufland außerhalb von Deutschland in Tschechien eröffnet. Der erfolgreiche Markteintritt im wunderschönen Land an der Moldau war auch dann der Kickoff für eine Mega-Erfolgsstory. Die Expansion in KMO war und ist von Anfang an für Kaufland eine sehr erfolgreiche Geschichte. Die damaligen Macher im Ausland haben ein so solides Fundament hinterlassen, das als Basis für eine langfristige erfolgreiche Entwicklung steht.

Kaufland erhöht Expansionstempo in Ost-Europa nochmals!

Doch Kaufland lässt sich von dieser guten Entwicklung nicht bremsen. In Polen wurden im vergangenen Jahr 12 neue Objekte eingeweiht und an das Netz genommen. Das sind dreimal mehr als der Schnitt davor. Besonders spannend ist, dass Kaufland seine Fühler nach bestehenden Märkten der schwächelnden Konkurrenz ausstreckt. So wurden allein im letzten Jahr sieben Märkte in Polen von Tesco übernommen. Nicht nur in Polen legt Kaufland ein rasantes Tempo an den Tag. In Rumänien gab es 14 Neueröffnungen. Auch das sind dreimal mehr als die Jahre zuvor. Für die Zukunft ist Kaufland also gut aufgestellt. Denn es ist davon auszugehen das noch einige Wettbewerber in verschiedenen Ländern aufgeben müssen, so wie zur Zeit Real in Deutschland.

 

Konkurrenz wird abgehängt

Bei den anderen Großflächenmärkten sieht es momentan nicht so rosig aus. Mit dem Vorsteuerergebnis von knapp 450 Millionen Euro verdient Kaufland mehr als doppelt so viel wie die vier Widersacher Auchan, Tesco, Carrefour und Globus zusammen!! Das sind mehr als erstaunliche Zahlen. Auchan hatte 2015 noch rund 210 Millionen Euro Vorsteuerergebnis erzielt. Die im Jahr 2019 erzielten 20 Millionen sind im Vergleich dazu enttäuschend. Besonders das Russland-Geschäft drückt das Ergebnis nach unten. Sie können aber auch im Transformationsprozess ihrer Filialen und Vertriebskonzepte nicht Schritt halten. Genauso geht es Tesco. Der britische Großflächenhändler hat 10,9 Prozent an Umsatz bei einem Vorsteuerergebnis von 58 Millionen Euro im Jahr 2019/20 verloren. Bei ihnen drückt vor allem das Geschäft in Polen mit Verlusten um die 150 Millionen Euro die Zahlen nach unten.

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Bilder: Archiv Supermarktinside

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