ALDI-Nord-News

Aldi Nord darf Altmühltaler Mineralbrunnen übernehmen

Dieser Beitrag ist Teil 86 von 92 in der Serie Aldi

Bundeskartellamt hat entschieden: Aldi Nord darf  das Unternehmen Altmühltaler Mineralbrunnen übernehmen – Der erste Kauf von Aldi Nord eines Produktionsbetriebes.

Die Unternehmensgruppe ALDI Nord wird Unternehmen der Altmühltaler Mineralbrunnen Gruppe mit den beiden Produktionsstandorten in Treuchtlingen (Bayern) und Breuna (Hessen) erwerben. Die Altmühler Unternehmensgruppe gehört in Deutschland zu den größten Produzenten von Mineralwasser. Der entsprechende Vertrag wurde am 8. November bereits unterzeichnet.  In der Historie von Aldi Nord gab es so etwas noch nie, dass Aldi Nord einen Produktionsbetrieb aufkauft und ist ein ungewöhnlicher Schritt. Hier will Aldi Nord zukünftig Wasser und andere alkoholfreie Getränke für seine Eigenmarken produzieren lassen. 

Ein ungewöhnlicher Schritt von Aldi Nord.

Die Übernahmen von zwei Produktionsbetrieben ist ein sehr ungewöhnlicher Schritt von Aldi. Bisher waren es nur zwei eigene Kaffeeröstereien, die im Besitz von Aldi waren. Aktuell arbeiten noch ca. 400 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für das Unternehmen Altmühltaler in der Produktion und Abfüllung. Neben dem Hauptprodukt Mineralwasser, stellt die Firma auch alkoholfreie Erfrischungsgetränke her und besitzt auch eine eigene Schraubverschluss- und Flaschen-Produktion . Das Unternehmen blickt auf eine mehr als 100-jährige Familientradition zurück Die Altmühltaler Mineralbrunnen GmbH ist eine deutsche Unternehmensgruppe der Getränkeindustrie mit gesellschaftsrechtlichem Sitz in Baruth/Mark, einer Stadt im Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg und Verwaltungssitz in Treuchtlingen, einer Stadt im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. In der letzten Zeit gab es allerdings Probleme. Im Mai 2022 gab Altmühltaler bekannt, dass der dritte Abfüllstandort in Brandenburg geschlossen wird. Der Grund dafür lag bei daran, dass Aufträge von Edeka Netto wegfielen.

Mehr Sicherheit für das Personal.

Die Übernahme durch Aldi Nord ist für viele der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ein positives Signal, bleiben doch zahlreiche Arbeitsplätze auch in Zukunft erhalten. Dazu passt es auch, dass Aldi weiter in die beiden Standorte investieren will. Die Abfüllungen von Getränken und Wasser soll ausgebaut werden. Der große Vorteil für Aldi ist es in Zukunft den Zugang zu wichtigen Lebensmitteln, wie eben auch Wasser und alkoholfreie Getränke, zu sichern. Auch für den Standort in Treuchtlingen ist die Übernahme ein Vorteil, da die Stadt dadurch weiterhin Gewerbesteuer beziehen kann, was für die Stadtentwicklung von hoher Bedeutung ist.

Mit der Weiterführung der beiden Standorte in Treuchtlingen und Breuna sind nun  auch die Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Verwaltung und der Produktion gesichert. Der Vollzug der Übernahme steht noch unter dem üblichen Vorbehalt der Freigabe durch das Bundeskartellamt. Hier wird Anfang des neuen Jahres mit einer Entscheidung gerechnet. Über die Kaufsumme  ist ein Stillschweigen vereinbart.

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Fotos: Archiv Supermarkt-Inside

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