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ALDI-Sued-News

Aus der Not macht Aldi Süd eine Tugend

Mitte des Jahres war die Not groß

Lange Zeit waren Kronenbrot und Gersthofer die Brotlieferanten von Aldi Süd. Die Kooperation mit Gersthofer ging bereits im Jahr davor schief. Mitte dieses Jahres folgte dann Kronenbrot. Die Not war groß, denn Aldi Süd stand ohne Haus- und Hoflieferanten für das Backwaren-Sortiment da. Viele Branchenkenner sehen die Kronen-Pleite als Auslöser für den Weg, den Aldi Süd nun ganz neu einschlägt. Ein Weg, der eine tolle Alternative bietet. Ein Weg, der Regionalität unterstreicht. Ein Weg, der der Not ein Ende setzen könnte. Folgende Umstrukturierungen hat Aldi Süd bisher umgesetzt.

Not macht erfinderisch

Die Idee ist simpel. Regionalität ist momentan in aller Munde. Warum sich das Konzept von regionaler Ware nicht zunutze machen? Global zu denken, aber regional zu handeln ist doch angesagt. Es scheint, als ob Aldi Süd sich damit selber aus der Not befreien konnte. Immerhin ging es um 20 Millionen Brote pro Jahr! Wer hätte diese Mengen abfangen können? Da wären sogar die Back-Giganten Harry und Lieken in Not geraten. Kurzerhand beschloss Aldi Süd, die Versorgung mit Backware an mehrere Lieferanten zu verteilen. Man munkelt, dass mehrere Dutzend Backspezialisten akquiriert werden sollen. Die Mühlheimer suchen in ihrem gesamten Vertriebsbereich nach potentiellen Lieferanten. Teilweise auch schon mit Erfolg.

Regionale Bäcker locken die Kunden an

Bäcker Bachmeier in Eggenfelden ist einer der größten Kooperationspartner. Die haben vor allem keine Not mit großen Lieferungen. Denn sie liefern bereits an Rewe und Kaufland eine große Auswahl an Backwaren. Des Weiteren bietet Höreder Beck aus Obernhohenried seine Backwaren in den Regalen von Aldi Süd an. Insgesamt sind es 13 Sorten. Die Auswahl ist gigantisch und die Preise noch viel mehr. Kürbiskernbrötchen für 65 Cent, ein Sonnenblumenbrot à 750 Gramm für 2,85 Euro, Teilchen für 1,50 Euro. So hat Aldi Süd keine Not, Backwaren an die Kunden zu verkaufen. Im Nordrhein-westfälischen ist es die Traditionsbäckerei Brinker, die der Discounter anscheinend für sich gewinnen konnte.

Zunächst war also die Not sehr groß. Inzwischen kann Aldi Süd über die sich gerade erst abgespielten Dramen nur noch schmunzeln. Aber wird die geniale Idee mit regionalen Backwaren überleben? Schreibt uns eure Einschätzung zu diesem Thema bei Supermarkt Inside oder auf Facebook.

Fotos: Archiv Supermarkt-Inside

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