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LIDL weiter mit viel Engagement in den USA.

Dieser Beitrag ist Teil 151 von 161 in der Serie Lidl

LIDL weiter mit viel Engagement in den USA – ALDI in den USA weiter auf der Überholspur.

Aldi in Florida Foto: Supermarkt-Inside

Beide Discounter haben sich mittlerweile in den Vereinigten Staaten etabliert und ziehen zahlreiche Meschen zum Einkaufen an. Schließlich gehen diese davon aus, dass sie Lebensmittel hier in Zeiten der Inflation, günstiger als im Supermarkt bekommen. LIDL konnte seine Verluste in den USA merklich reduzieren, ist aber im Vergleich zu ALDI noch ein ganzes Stück hinten dran. Was allerdings auch in Anbetracht der Expansions-Zeitschiene nachvollziehbar ist. ALDI hatte erst vor kurzer Zeit mitgeteilt, dass man seine Filialen noch stärker in den USA ausbauen will. Knapp 330 der neuen Filialen sollen im Nordosten und im Mittleren Westen des Landes entstehen. Bis Ende 2028 sollen es sogar etwa 800 neue Filialen in den USA sein. Dafür sollen ca. 9 Milliarden Dollar (8,22 Milliarden Euro) in die Expansion fließen. Diese Ziele von ALDI setzten LIDL auch unter Druck, haben die Neckarsulmer aktuell erst 175 Filialen in den USA am Start. ALDI hingegen hatte in den letzten 5 Jahren allein 500 neue Märkte eröffnet. Immerhin konnte LIDL seine Verluste durch den Personalabbau in der Zentrale in Airlington  deutlich reduzieren. Auch konnten die Kosten im Vertrieb durch die Schließung von 12 Flopp-Filialen minimiert werden. Dazu gab es zwei neue Standorte, so dass der Umsatz 1,25 Milliarden US Dollar betrug.

ALDI macht weiter Dampf in den Vereinigten Staaten aber auch Lidl kommt voran.

Um zukünftig in den USA noch mehr Fuß zu fassen, hat LIDL nun mehrere  Handelsprofis mit an Bord geholt. Der neue Nachfolger von Chefeinkäufer Stefan Schwarz, der nach Neckarsulm wechselt, wird nun Miguel Paradela, der zuvor Einkäufer in Spanien war. Für LIDL ist es in der näheren Zukunft wichtig, die Häuser erst einmal profitabel zu machen. 

ALDI ist hier schon ein Stück weiter. Mit 2.400 Filialen und ca. 20 Milliarden Dollar Umsatz konnte ALDI seit einigen Jahren immer stärker in USA auftrumpfen. Die Zeichen stehen gut, will man schon in diesem Sommer die 400 Winn- Dixie– Filialen auf ALDI umflaggen. ALDI hatte im August letzten Jahres vom Supermarkt-Konzern Southeastern Grocers die Ketten Winn-Dixie und Harveys in den Bundesstaaten Alabama, Florida, Georgia, Louisiana und Mississippi übernommen.  Während einige Märkte unter ihrem bisherigen Namen weiter bestehen sollen, werden andere demnächst in Aldi-Filialen umgewandelt. Um hier schneller und effektiver voran zu kommen, hat ALDI bereits für den Mai zu einem Lieferantentag eingeladen. Denn auch die Konkurrenz schläft nicht. Der globale Einzelhändler Costco Wholesale plant für das laufende Jahr auch noch 24 neue Großflächen.

Die Costco Wholesale Corporation ist eine US-amerikanische Großhandelskette mit etwa 700 Filialen in den USA, Australien, Kanada, Mexiko, dem Vereinigten Königreich, Südkorea, Japan, Spanien und Taiwan und Hauptsitz in Issaquah bei Seattle, Bundesstaat Washington. ALDI ist bereits seit 1976 in den USA präsent. Die Aldi-Läden in dem Land gehören Aldi Süd, während Aldi Nord in den USA die beliebte Kette Trader Joe’s besitzt, die ebenso wie das Mutterhaus auf preisgünstige Lebensmittel spezialisiert ist. 

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Fotos: Archiv Supermarkt-Inside

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