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Lidl-News

Die neue Lidl App

Papierwerbung verschwindet?

Es ist einfach nervig, wenn der Briefkasten Woche für Woche vollgestopft wird mit einer Menge unnötiger Werbung. Doch es ist ganz einfach, diese Papierberge zu unterbinden. Ein kleiner Kleber an den Briefkasten mit der Bitte an den Briefträger “Bitte keine Werbung einwerfen” und schon ist man dieses Problem los. Aber manche Werbung möchte man ja schon haben. Der eine braucht den Aldi Prospekt, der nächste die anstehende Neueröffnung eines Möbelhauses oder der Getränkemarkt um die Ecke. Es ist eine Zwickmühle, in der sich die Kunden tagein, tagaus befinden. Alles oder Nichts. Aber die Verweigerer nehmen zu und die Werbebotschaften an den zahlungskräftigen Kunden kommen weniger an. Lösungen müssen her. Lidl hat hierfür eine neue App im Berlin und Umgebung im Test und möchte die Abtrünnigen damit wieder mit tollen Schnäppchen überzeugen.

Lidl personalisiert noch nicht

In der ersten Stufe versucht Lidl erstmals die App auf die Smartphones, und da möglichst auf die Startseite, zu bringen. Gelockt wird der der meist jüngere Kunde über zusätzliche Rabatte für den einen oder anderen Artikel oder eine Warengruppe. Das Ziel ist natürlich ganz klar. Weg mit dem teuren Papier im Briefkasten und nur solche Werbung zum Shopper, die er auch braucht. Hundefutterwerbung nur für Hundebesitzer, XXL Kleidung nur für XXL Kunden.  Soweit will Lidl aber derzeit noch nicht gehen – noch nicht. Die Möglichkeiten einer solchen App sind aber nahezu unbegrenzt. Zahlungsabwicklung, Bedarfsermittlung in Verbindung mit dem Kühlschrank, Rezeptanalysen und die dafür notwendigen Zutaten bis hin zur Steuerung des Kunden im Laden oder auf dem Parkplatz. Irgendwann sagt uns die Maschine, was, wieviel und wann wir essen, passend zum Blutdruck Alter und Verfassung. Schöne heile Welt.

Wo steht Deutschland?

Viele unserer Nachbarländer, häufig östlich von uns, sind schon wesentlich stärker an das smartvolle Phoneleben gewöhnt. Die Onlinewüste Deutschland hängt da noch ein bisschen hinter her. Ganz ähnlich sieht es auch bei dessen Unternehmen aus, die Vernetzungen schon deutlich stärker nutzen, als in Good old Germany. Auch Lidl hat seine App bereits in Polen, Spanien, Österreich oder Dänemark im Einsatz. Eine länderübergreifende Vorteilsnahme ist deshalb momentan noch nicht wirklich möglich. Aber lange wird es nicht mehr dauern. Auch die anderen Händler in Deutschland müssen Ihre Kundenkommunikation immer stärker auf Smartphones umstellen. Das Printmedium wird dadurch immer schneller und stärker an Bedeutung verlieren. Ich bin mit dabei, aber nicht ferngesteuert. Meine Verstand bleibt eingeschaltet.

Beschäftigt auch ihr euch schon mit einer Shopping App. Wie geht Ihr in der Umsetzung vor. Schreibt uns auf Supermarkt Inside oder unserem Facebook Account.

Bilder: “obs/LIDL” und Archiv Supermarkt Inside

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