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Der Aldi Einkauf neu aufgestellt

Aldi sortiert seinen Einkauf neu

Es ist ein Riesenprojekt. Aber Aldi will es knallhart durchziehen. Auch wenn es ein Kraftakt wird, bis alles umgesetzt ist. Am Ende sollen die Strukturen im Einkauf bei Aldi neu aufgestellt sein. Die Industrie wird künftig bei Aldi nur noch einen Ansprechpartner haben. Effizienz und niedrige Kosten sind gefragt. Der deutsche Discounter ist fest davon überzeugt, dass der Aufwand sich langfristig lohnt. Alles nicht so einfach, denn der laufende Geschäftsbetrieb darf ja nicht gestört werden. Es gibt also noch die ein oder andere Hürde zu nehmen. Kein Wunder, dass das ganz Projekt noch mehr als ein Jahr dauern wird. Zunächst wird im Heimatmarkt aufgeräumt. Hier liegen immerhin mehr als 27 Milliarden Euro des Umsatzes. Das Eigenmarken-Sortiment von Aldi Süd und Nord soll möglichst schnell aneinander angepasst werden. Und zwar so, dass es eine 70-prozentige Übereinstimmung gibt. Eine Verpackung, eine einheitliche Rezeptur , identische Karton- und Regalmaße sind das Ziel. Es gibt viel zu tun, packen wir es an. So die Parole der Top-Entscheider im Einkauf bei Aldi.

Einkauf Aldi Süd

Im Frühjahr hat sich schon viel in der Spitze bei Aldi Süd getan. Es war deutlich zu sehen, dass Aldi Süd-Chef Stefan Kopp den Einkauf konsequent umstrukturieren will. An der Spitze sitzt nun CEO Christoph Schwaiger. Schwaiger ist bekannt als Fernostexperte. Er hat das China-Geschäft mit aufgebaut und spielt nun den obersten Einkäufer von Global Sourcing Aldi Süd. Zur Seite steht ihm Oliver Pollhammer. Er ist ein guter Stratege und ist Geschäftsführer der Salzburger Einkaufszentrale. Seine Aufgabe ist es, Effizienz und bessere Einkaufspreise zu erzielen. Für den Aldi Zentraleinkauf Deutschland sind dann Lars Klein und Simon Gelzer zuständig. Und bei Aldi Nord sind die Strukturen ähnlich schlank und effizient neu sortiert.

Was macht Aldi Nord?

Jürgen Schwall ist Chief Purchasing Officer Aldi Nord. Von Essen aus will er alle Fäden ziehen. Unter anderem soll der Einkauf stärker zentralisiert werden. Zu viele Varianten ähnlicher Produkte gibt es in den Auslandsmärkten. Natürlich dürfen vereinzelt eigen Artikel geführt werden. Das muss allerdings gut begründet sein. Der Aufwand für den Hersteller und den Händler ist deutlich geringer, wenn hier Synergien geschaffen werden. Lars Kürten und Rolf Buyle wiederum sind für die internationale Abwicklung zuständig. Tobias Heinbockel steht als Geschäftsführer Deutschland seinen Mann im Unternehmen. Sobald keine internationale Bündelung sinnvoll ist, beaufsichtigt er den Kauf vom nationalen Marken- und Eigenmarkensortiment.

Aldi hat seinen Einkauf also komplett neu strukturiert. Wie findet ihr das Konzept und die neuen Aufgabenverteilungen? Schreibt uns auf Supermarkt Inside oder auf Facebook eure Beobachtungen.

Fotos: Aldi-Preesebereich und Archiv Supermarkt-Inside

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