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Corona Krise fordert LEH heraus

Corona Krise: LEH ist gut gerüstet

Die aktuelle Corona Krisen-Situation ist eine absolute Herausforderung. In unserer Branche arbeiten Industrie und der LEH unter Hochdruck, um die Versorgung aufrecht zu erhalten und zu sichern. Unter anderem damit, dass in Logistik und Produktion rund um die Uhr gearbeitet wird. Die Unternehmen im Lebensmittelhandel haben die Lage in Zeiten des Virus noch gut im Griff .

Umsätze wie Weihnachten und Ostern zusammen…

Ein Insider sagt, man habe auf den “Weihnachtsmodus” umgestellt. Das bedeutet: Extra Personal, zusätzliche Leiharbeiter und Sonderschichten. In Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Baden-Württemberg wurde außerdem das Sonntagsfahrverbot für LKW aufgehoben. Somit dürfen die Trucker an 7 Tagen die Woche die riesigen Mengen an Collies ausliefern. Dieser zusätzliche Tag hilft den Händlern enorm, die Lücken in den Regalen zu füllen. Auch können Supermärkte wieder Sonntags öffnen, allerdings wollen viele Händler aus Rücksichtnahme der eh schon extrem belasteten Mannschaft offensichtlich darauf verzichten. Die derzeitig realisierten Umsätze im LEH sind im nächsten Jahr sowieso nicht mehr zu t0ppen.

Sinnfreie Hamsterkäufe

Es sieht so aus, als ob Speditionen, Supermärkte und Discounter die Gewinner der Corona Krise wären. Die Kunden hamstern und die Umsätze steigen. Doch auch bei diesen Unternehmen wächst der Druck. Vorübergehende Engpässe bei Nudeln und Toilettenpapier machen die Kunden wild. Es wird bereits von Schlägereien in einzelnen Filialen berichtet. Mehrweg-Getränke Abfüller klagen bereits über einen Mangel an Flaschen und Kisten. Doch die Kapazitätsgrenze ist noch lange nicht erreicht. In den Märkten selber ist die Zahl der Mitarbeiter trotz aller Anstrengungen begrenzt. Folglich wird es immer schwerer, die nötigen Sonderschichten zu fahren. Auch bei den Logistikern macht sich Unsicherheit breit. Wie lange dürfen Fahrer, die aus den den Krisenregionen kommen, noch einreisen? Für ausländische Waren gibt es noch keine Beschränkung,- Aber die Grenzkontrollen verursachen lange Wartezeiten.

Produktionen laufen auf Hochtouren

 Industrie und Handel arbeiten eng zusammen. Besonders die Produzenten von Hygieneartikel, Getränken und haltbarer Lebensmittel drehen voll auf. Sie haben ihre Produktion bereits vor Wochen hochgefahren. Dadurch können sie den rasant steigenden Bedarf an Klopapier, Nudeln und Mineralwasser zuverlässig bedienen. Ruhiger geht es im Nonfood Segment der Supermärkte und Drogeriemärkte zu. Die Oster- und Gartenware für das Frühjahr sind in den Märkten bereits platziert, jedoch haben die Kunden nur wenig Interesse an diesen Sortimenten zur Zeit. Und weil China die Waren Produktion wieder hochgefahren hat, wird auch das Angebot für Sommer und Herbst gesichert sein. Ganz anders erlebt der C+C-Großmarkt (Metro und co.) die Corona Krise. In der Gastronomie bleiben die Gäste aus. Folglich besteht weniger Bedarf auch an Non-Food Artikeln und das beschert C+C schon jetzt spürbare Einbußen.

Corona ist zur Zeit das Thema Nummer eins

In den Märkten herrscht Ausnahmezustand. Was habt ihr bisher erlebt? Gibt es auch schöne Momente in den Läden? Erzählt uns eure Geschichte hier auf Supermarkt Inside oder bei uns auf Facebook

Bilder: Archiv Supermarkt-Inside

 

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