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Schutz vor Corona, der LEH rüstet auf…

Die gesamte Branche erhöht den Schutz für Kunden und Mitarbeiter

Die Anzahl der an Corona infizierten Patienten steigt besorgniserregend. Die Angst bei der Bevölkerung überproportional dazu. Die einen sehen ein Horror-Szenario auf uns zukommen, die Zustände in Italien machen mehr als nervös. Die anderen sind entspannt. Aber die Politik und unsere Branche hat richtigerweise bereits reagiert.

Mehr Schutz für alle!

Ob Discounter, Supermärkte oder SB-Warenhäuser alle Betreiber von Lebensmittelmärkten haben den Schutz gegen eine eventuelle Ansteckung mit dem Coronavirus deutlich erhöht.

Um die Mitarbeiter und Kunden vor dem Virus zu schützen und mögliche Ausfälle in der Belegschaft zu verhindern, ziehen Kaufland, Aldi, Lidl, Rewe, Edeka und co. zwischen Kunden und Kassenpersonal nun verstärkt Trennwände aus Plexiglas ein. Auch im Bereich der Bedienungstheken und an den Eingangsinformationen von SB-Warenhäusern sind “Plexiwalls” und Abstandshalter vielfach installiert worden.

Abstand halten hat ebenfalls höchste Priorität

Fast alle LEH-Händler haben sich zum Thema Abstand halten schon sehr viel einfallen lassen. So werden vielfach Fussbodenaufkleber, Abspeerbänder, Informationsvideos zum richtigen Verhalten, und Eingangsbeschränkungen mit Sicherheitsdiensten durchgesetzt. (Hier haben wir auch eine gute Seite entdeckt, https://www.sicherheitsabstand.com mit dem Rabattcode SuperInfo gibt es 5 % Rabatt)

Gerade am letzten Wochenende konnte wir bei vielen Händlern ruhig wartende Kunden vor den Märkten sehen. Mit großen Plakaten haben die Kaufleute auf die staatlich verordnete Abstandsreglung hingewiesen die zumindest im Außenbereich vielfach gut eingehalten wird.

 

Jedoch auf der Fläche sieht es oftmals anders aus. Die Märkte sind sehr voll und die Kunden und Mitarbeiter können nur unter größten Bemühungen die notwendigen Abstände einhalten. Vielfach verhalten sich die Kunden aber sehr diszipliniert, allerdings kommt es auch hin und wieder zu übergriffen. Desinfektionsmittel-Spender sind häufig an unterschiedlichen Stellen aufgestellt und werden dementsprechend gut genutzt.

Handel drosselt die Werbung

Damit die Frequenz in den Märkten nicht noch weiter angeheizt wird haben einige Händler das wöchentliche Werbevolumen deutlich reduziert. Demzufolge sollten die sehr preisfokussierten Kunden auch keine weiteren Kaufanreize erhalten um zusätzliche Einkaufstrips in den sowieso schon überlasteten Märkten zu realisieren. Allerdings steht das Ostergeschäft bereits vor der Tür, wie sich das entwickeln wird zeigt die Zeit.

10 Corona-Gebote

Mitarbeiter und Kunden sollten gewisse Richtlinien einhalten. Wir von Supermarkt Inside haben dafür die 10 Corona-Regeln exklusiv für Euch veröffentlicht, denn diese sind so wichtig…..

Die 10 Corona-Gebote für die Lebensmittelbranche

  1. Mitarbeiter schenken sich zur Begrüßung ein Lächeln und verzichten aufs Händeschütteln und Umarmen.
  2. Hände mehrfach am Tag waschen. Kleiner Tipp, vor dem Toilettengang schützt es auch einen selber!
  3. Alle Viertel- bis halbe Stunde ein paar Schlucke trinken. Die Viren haben dadurch nicht so einfach die Chance, sich festzusetzen.
  4. Für die Mitarbeiter in Büros und an den Theken ist das regelmäßige Desinfizieren der Türklinken und Waagen/Computertastaturen wichtig.
  5. In den Märkten sollten immer wieder die Griffe der Einkaufswägen, die Knöpfe am Leergutautomaten, sowie die Kartenlesegeräte an den Kassen desinfiziert werden.
  6. An den Frischetheken sind ebenfalls erhöhte Hygienemaßnahmen notwendig. Demzufolge sind alle Messer, Gabeln, Schüsseln u.v.m intensiv zu reinigen und zu desinfizieren.
  7. Wenn möglich zu Mitarbeitern und Kunden erhöhten Abstand halten. Anderthalb bis zwei Meter sind sinnvoll. Auch an der Kasse immer den Abstand bestmöglich waren. Dabei muss die Freundlichkeit aber nicht auf der Strecke bleiben.
  8. Vermeidet euch mit den Händen ins Gesicht zu fassen.
  9. Taschentücher solltet ihr nur einmal verwenden und dann gleich entsorgen.
  10. Die Markthygiene sollte in allen Bereichen höchste Priorität haben. Nebenräume, Kundentoiletten, Büros, Aufenthaltsräume sollten ebenfalls top sauber sein. Das organisierte Warengeschäft ist eine logische Notwendigkeit.

Die Corona-Gebote müssen aktiv angenommen werden. Es sind Ratschläge, die wir eigentlich immer beherzigen sollten. So würden wir vielleicht auch Grippewellen und Noroviren besser in den Griff bekommen.

Schreibt uns auf Supermarkt Inside wie Ihr die Lage einschätzt und was die Händler aus eurer Sicht noch tun könnten, um die Lage zu entspannen.

 

Fotos: Archiv Supermarkt-Inside

 

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