Praxis-Tipps

Einkaufen in Pandemiezeiten

Dieser Beitrag ist Teil 5 von 80 in der Serie Corona

Einkaufen im Supermarkt – das einzig verbleibende Vergnügen

Im Lockdown bleibt nur noch das Einkaufen

Systemrelevante Geschäfte dürfen geöffnet bleiben. Das ist aber auch so ziemlich das Einzige, was im öffentlichen Leben noch erlaubt ist. Somit wird während Corona das Einkaufen von Lebensmitteln für viele zum Höhepunkt. Für unsere Mitarbeiter an der Front ist es oftmals genau das Gegenteil. Unter erschwerten Bedingungen müssen sie mit Mundschutz, Abstand und unter besonderen Hygieneauflagen schuften. Die Regale sind ständig leergeräumt. Verschnaufpausen gibt es kaum. Und dann müssen sie auch noch immer wieder Kunden dazu anhalten, sich an alle Auflagen zu halten. Zu groß ist die Sorge, dass die Supermärkte zum Hotspot werden.

Wird Corona beim Einkaufen vermehrt verbreitet?

Bei allen Diskussionen um Einschränkungen bleibt das Einkaufen natürlich unberührt. Aber es stellt sich dennoch die Frage, ob Corona hier vermehrt verbreitet wird. Deutschlandweit sind die Unternehmen sehr bemüht, ihre gut aufgestellten Hygienekonzepte umzusetzen. So hat es sich auch bis heute nicht bestätigt, dass die Übertragung von Corona im Supermarkt vermehrt auftritt. Wenn aber gerade am Samstag der Andrang besonders groß ist, bleibt es natürlich nicht aus, dass manch ein Abstand nicht eingehalten wird. Hier und da wird dann das Ordnungsamt oder die Polizei gerufen. In der Regel bestätigen sich die Verstöße aber nicht. Gibt es doch zum Beispiel immer wieder Personen, die von der Maskenpflicht befreit sind. Und um die Anzahl der Personen im Markt zu regulieren, begrenzen Marktleiter immer wieder die Menge der Einkaufswagen. Trotzdem wird die Anzahl der Personen oft diskutiert.

Personenanzahl beim Einkaufen

Eigentlich sind die Regeln klar aufgestellt. In Geschäften mit bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche ist ein Kunde auf zehn Quadratmetern erlaubt. Bei größeren Märkten sind es 20 Quadratmeter pro Käufer. Die Umsetzung im Alltag stellt sich natürlich schwierig dar. Kein Markt kann es sich leisten, Mitarbeiter eigens dazu abzustellen, mit dem Maßstab durch den Markt zu marschieren und Abstände zu messen. In gewissem Maße ist hier sicherlich die Eigenverantwortung der Kunden gefragt. Für alle gilt auf alle Fälle weiterhin Vorsicht gebieten zu lassen. 

Und vielleicht lohnt sich ein Blick nach Tübingen. Von Anfang an, haben die Tübinger es geschafft, die Corona-Zahlen im Verhältnis zu anderen Städten in Baden-Württemberg, sehr tief zu halten. Unter anderem haben sie vormittags Zeitfenster zum Einkaufen vergeben. Schreibt uns auf Supermarkt Inside oder bei Facebook, was ihr von dieser Idee haltet. 

Fotos: Archiv Supermarkt-Inside

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