Schwarz Gruppe

Corona-Krisenzentrale schweißt Schwarz-Gruppe zusammen

Gemeinsame Corona-Krisenzentrale für Lidl und Kaufland

Gerade erst hat sich die Spitze der Schwarz-Gruppe für die Zukunft neu aufgestellt. Schon warten neben den alltäglichen Aufgaben spezielle Herausforderungen. Denn die Coronakrise hält nach wie vor alle in Atem. Im März übernahm Christoph Hopfenzitz offiziell die Leitung der Schwarz Zentrale Dienste (SZD). Und seitdem herrscht auch Ausnahmezustand. Der gesamte Lebensmittelhandel muss schauen, wie er die Überlastung in den Filialen mit den Corona-Auflagen in den Zentralen und der Logistik unter einen Hut bringt. Zügig wurden in den einzelnen Sparten Notfallstäbe eingerichtet. Seit März folgte dann die Einführung einer Corona-Krisenzentrale. An dieser Stelle laufen alle Corona-News zusammen. Hier werden die finalen Entscheidungen getroffen.

“obs/Lidl”

Die Corona-Krisenzentrale koordiniert die notwendigen Maßnahmen während der Pandemie

Die Aufgaben der Corona-Krisenzentrale sind eher strategischer Natur. Oberste Priorität hat die Gesundheit der Kunden und Mitarbeiter. Das Team muss zum Beispiel für die Beschaffung von Schutzmaterial sorgen. Für die weltweit 429.000 Beschäftigten ist das nicht gerade eine leichte Aufgabe. Den Mund-Nasen-Schutz und Handschuhe bekommt die Schwarz-Gruppe aus China. Für das Desinfektionsmittel konnte die Corona-Krisenzentrale einen europäischen Lieferanten gewinnen. Außerdem gehört zum Beispiel der Übergang zum mobilen Arbeiten dazu. Zum Team gehört neben Hopfenzitz auch Melanie Köhler, Vorstandsvorsitzende der Schwarz Dienstleistungen.

Und dann reihen sich noch weitere Entscheidungsträger der Schwarz-Gruppe ein. Zum einen die Chefs von Lidl und Kaufland und die Finanzverantwortlichen. Zum anderen der Digitalisierungsvorstand Rolf Schumann, IT-Chef Christian Müller und Personalvorstand Dirk Barnard. Und last, but not least Thomas Kyriakis aus der Wertstoff- und Recyclingsparte Greencycle/Prezero.

Corona-Krisenzentrale ersetzt nicht die einzelnen Notfallstäbe

Die Corona-Krisenzentrale ist also eher für übergreifende und strategische Aufgaben zuständig. Derweil haben die einzelnen Notfallstäbe immer noch genügend andere Aufgaben. Sie sind eher für die operativen Themen zuständig. Da geht es dann um die Warenverfügbarkeit, den täglichen Filialbetrieb, die Produktion oder auch die Abfallentsorgung. Kritische Stimmen merken allerdings an, dass die Zusammenarbeit der einzelnen Krisenstäbe schon viel schneller hätte erfolgen müssen. In Italien herrschte bereits im Februar Ausnahmezustand. Die Lidl-Zentrale Italien liegt in der Region Verona. Somit war sie mitten im Geschehen. Während in Deutschland noch alles seinen normalen Gang hatte, mussten in Italien sogar erste Filialen schließen. Zum Glück hat die Schwarz-Gruppe dann schnell reagiert und die Corona-Krisenzentrale eingerichtet.

Phase 2 ist voll im Gange

In der Coronakrise kämpfen alle Unternehmen mit unplanbaren Notfallsituationen und täglich wechselnden Herausforderungen. Da ist die Lebensmittelbranche keine Ausnahme. Die Schwarz-Gruppe stellt sich der Herausforderung. Schreibt uns eure Meinung über die Neckarsulmer auf Supermarkt Inside oder bei Facebook.

 

Fotos: Archiv Supermarkt-Inside

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