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Vollsortiment schlägt Discount.

Gute Umsatzperformance im LEH, wäre da nicht die Inflation…

Wäre da nicht die Teuerungsrate, könnten sich Discounter und Vollsortimenter die Hände reiben. Die Vollsortimenter nur etwas fester. Die neusten Zahlen der GfK aus Nürnberg für das erste Halbjahr 2018 stellen dem LEH ein gutes Zeugnis aus. Trotz hoher Vorgaben aus dem Vorjahr konnte noch einmal kräftig zugelegt werden. Von den beiden stärksten Vertriebsformen konnte sich dabei keine signifikant durchsetzen. Doch im Gegensatz zum Vorjahr heißt es heute: Vollsortiment schlägt Discount.

Vollsortimenter liegen leicht in Führung.

Die Gesamtsteigerungsrate im LEH für das erste Halbjahr 2018 liegt bei 3,1 Prozent (inkl. Frische ohne Fachhandel). Im Gegensatz zum Vorjahr heißt es heuer aber : Vollsortiment schlägt Discount. Während die Discounter, getrieben von Aldi und Lidl sich mit 3,3 Prozent Zuwachs begnügen müssen, schaffen die Vollsortimenter 3,6 Prozent. Dabei fällt vor allem die gute Entwicklung von Edeka und Rewe auf. Offensichtlich zahlt sich hier die Detailarbeit am Frischekonzept und am Eigenmarkenportfolio aus.  Es gilt aber zu berücksichtigen, dass die Discounter im Vorjahr 5 Prozent vorlegten. Unter diesem Aspekt sind die 3,3 Prozent laut Expertenmeinung eine respektable Leistung.

Drogeriemärkte und SB Warenhäuser unter Druck.

Vor allem die Discounter engagieren sich verstärkt auf dem Gebiet der Drogeriemärkte. Mit günstigen Preisen und attraktiven Marketingaktionen machen sie den Platzhirschen Käufer und Umsätze streitig. Dennoch konnten dm und Rossmann trotz heftigen Preiswettbewerbs mit 3,2 Prozent Wachstum kräftig zulegen. Verlierer sind die SB Warenhäuser, die sich weiter unter dem Durchschnitt bewegen.

Teuerungsrate macht Strich durch die Rechnung.

Getrübt wird das gute Bild durch die Teuerungsrate. Die bezahlten Preise sind im ersten Halbjahr 2018 um 3,5 Prozent gestiegen. Wenn die Händler nur auf dem Niveau der Teuerungsrate wachsen, setzt dies die Erträge unter Druck. Einen Trost hat Robert Kecskes von der Gfk Nürnberg jedoch für die Händler. Statt wie früher zur Preiseinstiegsmarke greift der Kunde wieder öfter zum Premium Produkt. Und die höherpreisigen Produkte bringen in den meisten Fällen bessere Erträge. Das freut den Handel.

Vollsortiment schlägt Discount.

Ein Kopf an Kopf Rennen lieferten sich die beiden Konzepte im ersten Halbjahr 2018. Dabei profitieren die Vollsortimenter eher von gesteigerten Aktivitäten im Bereich Frische und Eigenmarken. Die Discounter versuchen vor allem im Bereich Drogerieartikel zu räubern. Insgesamt kann man auf Grund der starken Vorgaben aus 2017 von einer positiven Entwicklung sprechen. Wäre da nicht die Teuerungsrate, die man nie aus den Augen verlieren darf.

 

Wie sieht es bei euch zur Zeit aus, seid ihr mit den Umsätzen zufrieden? Kommentiert bitte hier….

 

Fotos: Archiv Supermarkt-Inside   Beitragsbild: Grafik Gras Marketing

 

 

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