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Der Chef geht, aber Lidl Schweiz erstrahlt in neuem Glanz

Lidl in der Schweiz neu aufpoliert!?

Der Schweizer Lidl Landeschef Kröll marschiert direkt in den Lidl-Vorstand 

Nach dem flotten Ausscheiden des Lidl CEO Ignazio Paternò in den vergangenen Wochen gibt es jetzt ein neues Gesicht im Lidl-Vorstand, Georg Kröll. Der bisherige offensichtlich sehr erfolgreiche GLV bekommt nun eine neue Aufgabe. Die Lidl Landesgesellschaft in der Schweiz hat seit Jahren einen sehr erfolgreichen run, was sind wohl die Gründe dafür?

Lidl zeigt sich in der Schweiz ganz modern

Vor nur 11 Jahren startete der Discounter Lidl in der Schweiz. Schon nach 6 Jahren wurde das Konzept der Märkte wieder überarbeitet. Somit müsste eigentlich alles noch ganz schick sein. Aber die Schweizer Landesgesellschaft lässt nicht locker. Schon wieder stehen Neuerungen an. Alle Filialen sollen in neuem Glanz erstrahlen. Spätestens 2021 sollen alle Märkte modernisiert sein. 140 Standorte sind es. Den Kunden werden als erstes die markanteren Schriftzüge der verschiedenen Sortimente ins Auge stechen. Die Holzoptik macht es zudem heimeliger. Aber das allein ist es nicht. Dem Trend folgend rücken Frische- und Convenience-Produkte mehr in den Vordergrund. So steht das Kühlregal mit den Convenience-Artikeln gleich am Eingang. Doch es fallen noch mehr Feinheiten auf.

Neue Wege in der Schweiz

Auch die Laufwege haben sich teilweise ein wenig verändert. Zum Beispiel im Obst- und Gemüsebereich. Es geht nicht nur geradeaus die Flure entlang. Sondern die Regale sind auch im Winkel versetzt. Den Kunden erinnert das wahrscheinlich eher an einen Vollsortimenter. Dadurch wird natürlich auch alles ein bisschen unübersichtlicher. Könnte Dieben das Leben erleichtern. Aber die bisherige Erfahrung hat zum Glück gezeigt, dass die Anzahl der Diebstähle nicht gestiegen ist. Des Weiteren fallen im Obst- und Gemüsesortiment die elektronischen Preisschilder auf. Ziel ist natürlich die ESL-Technik bei allen Artikeln einzusetzen. Und gerade in den Standorten in den Innenstädten gibt es auch Self-Checkout-Kassen. Rundum also ein gelungenes und modernes Konzept. Einfach und effektiv. Ein Vergleich mit Deutschland lohnt sich.

Lidl im Vergleich Schweiz – Deutschland

Während Lidl in der Schweiz munter weiter investiert hat, war in Deutschland durch den Ausbruch der Corona-Pandemie erst mal die Bremse reingehauen worden. Aber selbstverständlich sollen die Lidl-Filialen auch bei uns in neuem Glanz erstrahlen. Es gibt einige Testfilialen. So zum Beispiel in Leverkusen. Aber auch rund um die Schwarz-Metropole Heilbronn ist der ein oder andere Markt bereits umgebaut. Es stechen die gleichen Besonderheiten wie in der Schweiz ins Auge. Außerdem werden die Drogerie-Artikel attraktiver angeboten. Denn die Regale sind mit LEDs ausgestattet. Wann und wie es innerhalb von Deutschland weitergeht, ist noch nicht offiziell bekannt.

Lidl präsentiert sich also in der Schweiz ganz neu. Wie gefällt euch das neue Konzept? Schreibt uns auf Supermarkt Inside oder bei Facebook.

Fotos: Archiv Supermarkt-Inside

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