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Self-Checkout anstelle Bargeld

Wird sich der Self-Checkout in Deutschland durchsetzen?

Nach wie vor liegt Deutschland in Bezug auf die digitale Umsetzung im Handel im europäischen Vergleich hinten. Aber auch bei uns kommt Bewegung in das Thema. Es geht darum, wie man die Bezahlung an den Kassen effektiver gestalten kann. Dabei stehen viele verschiedene Systeme zur Auswahl. Ziel ist es, den besten Self-Checkout zu finden. Zum einen ist das über stationäre SB-Kassen möglich. Eine Alternative dazu ist das mobile Self-Scanning mit einem Profigerät. In beiden  Fällen muss der Handel allerdings zunächst in teure Geräte investieren. Das kann sich nicht jeder Konzern so einfach leisten. Gerade kleinere Unternehmen und Selbständige müssen genau kalkulieren. Da ist eine dritte Variante auf alle Fälle verlockend. Der Kunde soll die Waren mit seinem eigenen Handy erfassen.

Self-Checkout per Handy

Inzwischen ist fast jeder Besitzer eines Smartphones. Kein Wunder, hat uns dieses Gerät doch fest im Griff. Schon lange wird es nicht mehr nur zur Kommunikation genutzt. Tausende von verschiedenen Apps leiten uns durch unser Leben. Da könnte der Kunde das Gerät doch auch zum Self-Checkout im Supermarkt nutzen. Die Idee dahinter ist ganz einfach. Die Unternehmen bieten eine Scan & Go-App an. Selbige laden sich die Kunden auf ihr Handy runter. Nun muss der Käufer nur noch mit seinem Smartphone durch den Markt spazieren. Und bei jedem Artikel, den er in den Einkaufswagen legt, hält er schnell sein Handy drauf. Schon ist die gewünschte Ware registriert. Laut dem Forschungs- und Bildungsinstitut EHI wird diese Self-Handy-Variante bereits in einigen Märkten in Deutschland genutzt. Mit dabei sind Hornbach, Ikea, Rewe und Penny. Auch die Selbständigen Paschmann und Meyer von Edeka sind mit von der Partie. Genauso Globus und der Freizeitmarkt Knauber. Insgesamt sind es immerhin 34 Märkte.

Vorteile vom Self-Checkout

Wie bereits erwähnt, liegt der große Vorteil für die Unternehmen darin, dass sie keine so hohen Investitionen in teure Geräte tätigen müssen. Zudem können sie auf diese Art und Weise perfekt das Konsumverhalten der Kunden analysieren. Für den Kunden wiederum fällt das lästige Warten an der Kasse weg. Ein Aspekt, der gerade in Stoßzeiten wie zu Weihnachten und Ostern, durchaus viele Kunden erfreuen wird.

Frage ist nur noch, wie sich der Self-Checkout mit dem eigenen Smartphone in Deutschland durchsetzen wird. Wie schätzt ihr die Lage ein? Schreibt uns eure Meinung auf Supermarkt Inside oder bei Facebook.

Fotos: Archiv Supermarkt-Inside

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