Schwarz Gruppe

Die Schwarz-Gruppe (Kaufland-Lidl) mit neuen Klimazielen.

Die Neckarsulmer Schwarz- Gruppe macht ernst beim Klimaschutz mit neuen Klimazielen.

Zur Erläuterung: Das Übereinkommen von Paris gibt einen globalen Rahmen zur Bekämpfung des Klimawandels vor: Die Erderwärmung soll deutlich unter 2°C gehalten werden; der Temperaturanstieg soll durch weitere Maßnahmen auf 1,5°C begrenzt werden. Außerdem sollen die Länder bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels Unterstützung bekommen.

Gruppenweiten Klimastrategie bei Schwarz

Im Rahmen ihrer gruppenweiten Klimastrategie macht sich die Schwarz Gruppe für den Klimaschutz stark. Bereits im August 2020 ist das Handelsunternehmen offiziell der „Science Based Targets“- Initiative beigetreten. Nun hat die Schwarz- Gruppe Klimaziele, orientiert an der Methodik der „Science Based Targets“- Initiative, definiert. Mit ihrer Klimastrategie als Teil der Nachhaltigkeitsstrategie unterstützt die Schwarz-Gruppe das Pariser Klimaabkommen und leistet einen messbaren Beitrag zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius.

Die gesamte Schwarz- Gruppe möchte ihre betriebsbedingten Treibhausgasemissionen bis 2030 um 55 Prozent im Vergleich zu 2019 verringern. Die Menge umfasst direkte, betriebliche Anlagen, sowie Geschäftsfahrzeuge ausgehende Emissionen – „Scope 1“ genannt, und indirekte, die nach dem Einkauf von Strom oder Fernwärme entstehen, auch „Scope 2“ genannt.

Auch die Konkurrenten sind zu diesem Thema aktiv!

Auch der Wettbewerb, wie z.B. die Metro AG, hat sich bereits als erster deutscher Händler verpflichtet, bis 2030 wissenschaftlich basiert 60 Prozent weniger CO2 zu emittieren als noch vor 10 Jahren. Ziel sei es sogar, bis 2040 klimaneutral zu operieren.
Auch die Rewe hat sich als Zwischenziel gesetzt. Den CO2- Ausstoß bis um 30 Prozent gegenüber 2019 zu verringern.

Bei der Edeka (inclusive Budni und dem Netto-Discounter) sieht es so aus, dass die Emissionen pro qm- Verkaufsfläche, bis 2025 halbiert werden sollen. Budni, wie auch Netto sind 2020 bei der Science Based Targets“- Initiative, eingestiegen.

Die Hauptlast der Reduktion liegt bei Lidl und Kaufland

Die Hauptlast der Reduktion liegt bei Lidl und Kaufland, die beide ihre Scope- 1- und Scope-2-Emissionen in allen Märkten. Auch international, bis 2030 um 80 Prozent unter dem Wert von 2019 senken wollen. Lidl hat das Filialnetz schon im letzten Jahr auf Grünstrom umgestellt, dazu 2200 Märkte von 3200 mit energieeffizienter Kältetechnik umgerüstet. Weiterhin wird Potenzial bei der Umstellung der LKW- Flotte auf umweltfreundlichere Antrieb, sowie in der energieeffizienteren Modernisierung der Märkte und Logistikzenten, gesehen.

Auch die Emissionen, die in den Lieferketten in der Schwarz- Gruppe entstehen, will das Unternehmen stark reduzieren. Lieferanten sollen verpflichten werden, die für 75 % der produktbezogenen Scope 3-Emissionen verantwortlich sind, sich bis 2026 selbst ein Klimaziel nach den Kriterien der Science Based Targets Initiative zu setzen. Manche Wettbewerber sind hier etwas weiter. Aldi Nord zum Beispiel „ermutigen“ die Lieferanten, schon bis im Jahr 2024, zu reduzieren. Laut der Unternehmensseite
Ist das klare Klimaschutzziel, die Verpflichtung, Treibhausgasemissionen bis 2021 um 40 Prozent gegenüber 2015 zu senken – und zwar über alle Länder
der gesamten Unternehmensgruppe hinweg.

Fazit:

Hohe Ziele, die sich der Handel gesetzt hat und man darf gespannt sein, wie diese Werte zu erreichen sind, bzw. auch erreich werden.

Was haltet ihr von diesem Vorhaben? Bitte schreibt uns indes auf Supermarkt Inside oder bei Facebook.

 

Fotos: Archiv Supermarkt-Inside 

 

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