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E-Food Lieferdienste sind weiterhin voll im Trend

Supermärkte kämpfen immer intensiver gegen alle Arten von E-Food Online- Diensten!

Corona hat vieles verändert. Auch der E-Food Online-Handel mit Lebensmitteln wächst rasant. Immer mehr neue Lieferdienste drängen auf den deutschen Markt. Diese neuen Player im Markt versuchen, mit Schnelligkeit neue Kunden zu gewinnen. Lieferdienste wie Gorillas, Flink oder Knuspr  kommen neu in den Markt oder suchen starke Kooperationen. Auch wenn das Online- Geschäft noch in Deutschland eher ein kleines Dasein fristet, wächst der Markt und hat ein hohes Umsatzpotenzial. Investoren haben Deutschland als größten europäischen Wachstumsmarkt bereits im Visier. 

Der deutsche Lebensmittelhandel nimmt die Herausforderung an.

Edeka zum Beispiel baut auf seine Partnerschaft mit Picnic. Das Start-up liefert mit sogar eigens entwickelten Elektro-Fahrzeugen übers Internet bestellte Lebensmittel aus. Die Zahl der Kunden hat sich laut Picnic binnen eines Jahres fast verdreifacht auf 160.000. Den eigenen Lieferdienst Bringmeister hat Edeka inzwischen verkauft.  Aldi Nord und Aldi Süd arbeiten auch seit einiger Zeit an einem gemeinsamen Online- Angebot. Ein erster Schritt zu einer deutlich engeren Zusammenarbeit im E-Commerce sein und zu einem künftigen Onlineverkauf auch von Lebensmitteln. Globus testet aktuell ein Konzept in einem SB- Warenhaus in Nähe Koblenz zusammen mit Lieferando. Globus sieht dieses Konzept mehr als Service für den Kunden an, als eine Konkurrenz für die stationären Häuser. So sehen es meist alle Wettbewerber aus dem Handel.

Die Rewe hat mit Flink einen gewichtigen Partner gefunden.

Kunden der Lebensmittelkette Rewe können sich bestimmte Bestellungen im Internet in wenigen Minuten nach Hause liefern lassen. Die Supermarkt-Größe hat sich mit dem Lieferdienst Flink auf eine strategische Partnerschaft verständigt. Danach wird das Berliner Start-up bei seinen Warenauslieferungen exklusiv von Rewe beliefert. Im Gegenzug hat sich Rewe an der jüngsten, 240 Millionen Dollar umfassenden Finanzierungsrunde des Unternehmens beteiligt und wird damit zum Anteilseigner von FlinkKaufland und Lidl setzen weiterhin auf Optimierungen ihrer schon bestehenden Online- Shops. Der Fokus der Schwarz- Gruppe liegt auf Nonfood- Artikel und Serviceangebote. Bei Lebensmitteln steht der stationäre Markt im Vordergrund. Und sogar der deutsche Hersteller, die Oetker-Gruppe übernahm jüngst den schnell wachsenden Getränke-Lieferdienst Flaschenpost. Hier sollen demnächst auch Artikel wie Pizzen oder Backartikel  im Angebot erhältlich sein.

Es wird ein spannendes Jahr 2022. 

Für die deutschen Supermärkte und Discounter wird es wichtig sein, nicht „den Zug zu verpassen“, was die Online- Shops“ und Lieferdienste betrifft. Hier gilt es eigene Ideen zu entwickeln oder starke und rentable Partnerschaften einzugehen. Wo sich alle einig sind: Der stationäre Handel wird immer der wichtigste Vertriebskanal sein und bleiben.

Was haltet ihr von diesem ganzen Thema? Bitte schreibt uns indes auf Supermarkt Inside.

Bilder: Archiv Supermarkt-Inside

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