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Es stimmt! “Lidl ist die Nr.1 im E-Commerce der Discounter”

Unfassbar aber wahr….

Obwohl seit Monaten nur kritische Meldungen über die E-Commerce Aktivitäten der Schwarz Gruppe zu lesen sind, laufen die Aktivitäten hierzu auf Hochtouren.

So lauteten einige Überschriften in der Presse:

Lidl stoppt Online-Abholdienst Lidl Express bevor es überhaupt losgeht.

Lidl stellt den Verkauf von Food im Webshop ein.

E-Commerce Chef Heiko Hegwein geht.

Kaufland stoppt den erfolgreichen Onlineshop-Test mit Kunden-Belieferung  in Berlin.

Viele E-Commerce Experten bei Lidl und Kaufland verlassen die Schwarz Gruppe.

Kaufland stopp das gesamte E-Commerce Programm.

Bericht vom 8.12.2017 Supermarkt-Inside

Allerdings sind diese Überschriften nur ein Teil der Wahrheit, denn der Schwaben-Express nimmt zum Thema E-Commerce gerade richtig an Fahrt auf. So darf es alle Insider nicht wundern dass gerade Lidl mal wieder hier der Tempomacher ist. Schon seit vielen Jahren experimentieren die Lidl-Online Experten an Ihren Shop rum. So ist  es heute möglich bei Lidl.de vom Betonmischer bis zum 50,- Euro teuren Rotwein, die unterschiedlichsten Sortimente zu bestellen. Genau dies scheint nun das Erfolgsgeheimnis der E-Shop-Macher aus Neckarsulm zu sein.

 

50 % Prozent Wachstum in 2017 d. h. ca. 750 Millionen Euro Umsatz und 1. Milliarde im Visier.

Im alten Geschäftsjahr sollen die Umsätze im E-Commerce bei Lidl um satte 50 % gestiegen sein. Mittlerweile werden in diesem Absatzsegment über alle aufgeschalteten Länder schon ca. 750 Millionen Euro Umsatz gemacht. Wenn sich dieser erfolgreiche Trend so fortsetzt, müsste die erste Milliarde per anno in Kürze übersprungen sein.

Allerdings wird diese Erfolgsstory fast komplett ohne Food geschrieben. Wein und Spirituosen sind die einzigen “Lebensmittel”, die bei Lidl.de zu erhalten sind. Jedoch ist es den Lidl-Managern gelungen, den Top-Konkurrenten von Hellofresh zu übernehmen. Somit können die E-Shop-Kunden  zumindest fertige Kochboxen a la Kochzauber bestellen und müssen sich nicht nur mit Alkohol über Wasser halten.

Diese erfolgreiche Strategie soll auch in der Zukunft Bestand haben. Dementsprechend wird die Non-Food Kompetenz bei Lidl.de weiter ausgebaut und soll dann für den weiteren Umsatzanstieg sorgen. Noch vor Jahren haben scheinbare Experten bei der Betrachtung von Lidl.de spöttisch von einer Art Reste-Rampe gesprochen. Diese werden heute eines Besseren belehrt, denn mittlerweile sind die gelisteten Segmente und Dienstleistungen in einer ordentlichen Qualität und Sortimentstiefe vorhanden. Gerade Saison Themen wie zurzeit Garten und Co. werden sehr intensiv in Szene gesetzt.

Alle anderen schauen irgendwie nur zu…

Jedoch weitere Gefahr droht auch von Amazon und Amazon Fresh, fast wöchentlich melden die US-Manager neue Rekorde aus dem E-Business. Diese Entwicklung ist eine großes Risiko für den stationären Handel.

Selbst der Erzrivale Aldi oder Netto, Penny, Norma, etc. alle schauen nur zu und warten, dass einer der hohen Granden der Schwarz Gruppe auch bei Lidl den Stecker zieht. Und somit die unnötig zaudernde Art und Weise des eigenen Handelns bestätigt wird.

Allerdings kann man davon nicht ausgehen, denn der E-Shop bei Lidl ist nicht nur für den tollen Non- Food Umsatz gut. Sondern auch ein wichtiger Bestandteil für die Non-Food-Werbewaren Versorgung, bei stationär nicht vorrätigen Werbeartikeln. Denn hier geht es um Kundenzufriedenheit.

Ob E-Food bei Lidl irgendwann noch kommt bleibt abzuwarten, aber wie heißt es so schön, es ist nie zu spät….

Habt Ihr schon mal bei Lidl.de bestellt, wie waren Eure Erfahrungen? Kommentiert bitte hier…

Fotos: Archiv Supermarkt-Inside.de/Internet Lidl.de

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