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Das Ruhrgebiet als neues Ziel aller Lieferdienste….

Norwegischer Anbieter Oda will 2022 durchstarten.

Copyright: Kolonial.no / Kommunikasjon

Auf dem Markt der Lieferdienste in Deutschland tummeln sich mittlerweile viele bekannte Unternehmen, wie nun auch immer mehr neue Namen und Firmen.  Nun haben sich neue Lieferdienst-Foodhändler, wie das norwegische Unternehmen Oda, das Ruhrgebiet auserkoren. Das Ruhrgebiet ist bekanntermaßen der größte Ballungsraum in Deutschland. Kein Wunder also, dass sich einige neue  Lieferdienste diese Region als Ziel ihrer Expansionen ausgesucht haben. Aktuell gibt es hier noch nicht so viele Anbieter, wie z.B. in den Großstädten wie Berlin oder München.

Die deutsche E-Food-Branche hält zahlreiche Lebensmittel-Lieferservices parat. Während Flink und Gorillas vor allem durch Schnelligkeit punkten, übernehmen Rewe Lieferdienst und Picnic den klassischen Wocheneinkauf. Die Preise der unterschiedlichen Anbieter bewegen sich dabei meist auf dem Supermarkt-Niveau .

Wer ist Oda?

Investor ist die schwedische Investmentgesellschaft  Kinnevik in Stockholm. In Norwegen ist Oda unter dem Namen „Kolonial“ (Umsatzvolumen von ca. 200 Millionen Euro) in wenigen Jahren,  der dominierende Onlinesupermarkt geworden. Für den Deutschlandstart stehen Investitionen in Höhe von ca. 220 Millionen im Raum.

Oda sieht seine besondere Stärke im Preis und auf Geschwindigkeit. So seien die Preise des Lieferservice in Norwegen nur ca. zwei Prozent teurer als die billigsten Discounter dort. Erreicht durch eine profitable Planung und durch Effizienz und Geschwindigkeit. Das Sortiment umfasst ca. 7.000 Produkte. Insgesamt fasst das Sortiment neben Lebensmittel, auch Kosmetika und Elektrogeräte.

Rema EDEKA am Antonplatz

Oda hat ein eigenes gutes Sortiment

Der Großteil des Oda- Sortiments bezieht man von den Herstellern selbst. Dazu arbeitet man auch mit der norwegischen Discounterkette Rema 1000 eng zusammen. Oda sieht sich selbst als Discountanbieter. der größere Wocheneinkäufe, tagesgleich, liefert. Durch sogenannte Cross- Docking- Läger können auch Kleinstädte beliefert werden. Cross-Docking oder auch Kreuzverkupplung bezeichnet eine Umschlagsart für Waren in der Logistik und hat in den vergangenen Jahren verstärkt an Bedeutung gewonnen. Das Konzept von Cross-Docking hat das Ziel Waren nicht mehr zu lagern, sondern direkt umzuschlagen und die Waren an die Kunden weiter zu versenden.

Auch Knuspr hat für 2023 ehrgeizige Ziele im „Revier“

Auch der Lieferdienst Knuspr hat für 2023 ehrgeizige Ziele und auch das „Revier“ für seine Expansion entdeckt. Der erste Standort in München ist bisher schon ein großer Erfolg. Knuspr zählt zu den am stärksten wachsenden Online-Supermärkten im Großraum München mit mehr als 20.000 Kunden innerhalb von drei Monaten. Täglich erreichen das Unternehmen rund 1.500 Bestellungen – Tendenz stark steigend. Auch für die Rewe und seinem Partner Flink, ist eine Erweiterung im Ruhrgebiet mehr als interessant. Hier werden aktuell schon einige Kleinstädte mit dem Lieferdienst abgedeckt.

Picnic lässt sich auch durch nix gefallen….

Dazu gesellt sich noch die Edeka mit ihrem niederländischen Partner Picnic, die seit ihrem Start in 2018 sehr gute Ergebnisse zwischen Rhein und Ruhr aufzeigen können. Auch Picnic will expandieren, gab es doch erst im September frisches Risikokapital. Aktuell werden bereits schon ca. 300.000 Kunden im Ruhrgebiet beliefert. 

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Fotos: Archiv Supermarkt-Inside

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