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Wissensaustausch

Ladendiebstahl gezielt vorbeugen- durch den Einsatz von Warensicherung.

Von Hans Günter Lemke/ www.lemke-training.de

Die  Warensicherungsanlage kann für euch neben regelmäßigen Mitarbeiterschulungen heutzutage ein zusätzliches Mittel sein, um Inventurverluste „im Rahmen“ zu halten und mögliche Ladendiebe abzuschrecken. Die am meisten eingesetzten Systeme stellen wir euch hier kurz vor.

Die elektronische Artikelsicherung (EAS) beugt Diebstählen vor.

Das Funktionsprinzip ist immerhin im Grundsatz bei allen gleich. Die Mitarbeiter sichern die Artikel mit Spezialetiketten.
Diese Etiketten können nur durch euer berechtigtes Personal entfernt bzw. deaktiviert werden.  Sobald ein Kunde versucht, mit unbezahlter Ware den Laden zu verlassen, wird ein Alarm ausgelöst.
Die Empfangseinrichtungen könnt ihr euch je nach verwendeter Technik als Schleusensystem mit seitlich angeordneten Antennen vorstellen. Als Sicherungsetiketten kommen je nach verwendeter Grundtechnik Hart-, Klebe- und Softetiketten in Betracht.

Dazu gibt es verschiedenartige Möglichkeiten der Entwertung. Entweder sind diese direkt in oder an der Kasse eingebaut oder man entfernt die Sicherungsetiketten mit einem Handgerät.

Die Radio-Frequenz-Technik durchdringt selbst Taschen.

Dieses System erzeugt ein räumlich begrenztes Radiofrequenzfeld. Die Erkennung lässt sich weder durch Körperabschirmung noch durch dicke Taschen vermeiden. Metallische Waren lassen sich nicht absichern, da hier die Radiowellen eliminiert werden.
Diese  Technik hat eine durchschnittliche Erkennungsrate, d.h. eine gute Auslösequalität und ist universell einsetzbar. Den Händler freut andererseits der günstigere Anschaffungspreis.

Die akustomagnetische Technik (AM) klingt zunächst kompliziert.

Das System sendet Ultraschall-Schwingungen im Ausgangsbereich. Die Hart- bzw. Klebeetiketten enthalten zwei dünne Metallplättchen. Sie erzeugen Eigenschwingungen, die einmal erkannt den Alarm auslösen.

Seid ihr jetzt verwirrt? Welches System soll ich nehmen?

Eure Entscheidung für ein bestimmtes System ist einerseits abhängig von der Sicherungsaufgabe und  der Warengruppe. Der Kaufmann in uns betrachtet natürlich andererseits den Kosten-/ Nutzenaspekt.
Jedoch spielen auch betriebliche und bauliche Gegebenheiten eine große Rolle. 
 Insbesondere die technischen Anforderungen müsst ihr definieren.

Wenn ihr euch für eine Warensicherung entschieden hat, ist es unabdingbar zunächst ein Konzept zu erstellen. Hierin könnt ihr festlegen, wie Artikel zu sichern sind und wo eure Mitarbeiter an der Kasse das Sicherungsetikett entwerten müssen.

Dieses umfassende Thema konnten wir nur kurz umreißen. Wollt ihr noch mehr Infos dazu?
Kein Problem unter: www.lemke-training.de  oder unter:  www.tala-tsp.com

Beitragsbild und Fotos: Lemke-Training
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