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Bio-Kalbfleisch vom Bruderkalb bei Kaufland

Mutterkuh mit Kalb/Quelle: BLE

Premium Siegel für Bio-Kalbfleisch vom Bruderkalb

Anja Frey ist Landwirtschaftsmeisterin und Initiatorin des Programms Bruderkalb. Selber betreibt sie mit 50 Kühen den Völkleswaldhof als Demeter-Milchviehbetrieb. Frey ist die artgerechte Kälberaufzucht und –mast ein Anliegen. Selbstverständlich gehört für sie auch die anschließende regionale Vermarktung von Bio-Kalbfleisch dazu. Strenge Erzeugerrichtlinien machen die Initiative Bruderkalb aus. Die Liste an Kriterien ist dabei lang. Unter anderem muss das Kalb von einer Milchkuh geboren worden sein. Eine Zertifizierung von Demeter und Bioland muss vorliegen. Das Kalb muss unbegrenzte Mengen an Wasser, Heu, Silage oder Gras bekommen. Diese und noch viel mehr Kriterien werden jährlich bei der EG-Öko-Kontrolle geprüft. Dann ist bestes Bio-Kalbfleisch geboten. Und damit will Kaufland ab jetzt seine Kunden begeistern.

Kaufland bietet bestes Bio-Kalbfleisch

Kaufland weiß, wie wichtig den Kunden heutzutage das Thema Bio und Nachhaltigkeit ist. Die Neckarsulmer wollen sich selber als nachhaltiges Unternehmen sehen. Deswegen unterstützen sie die Initiative Bruderkalb. Dadurch unterstützen die Kaufländer zum einen das Bio-Vorzeigemodell aus  dem Hohenlohischen. Außerdem unterstützen sie die Demeter- und Bioland-Landwirte der Region. Denn diese bekommen durch das Projekt einen höheren Preis für ihr Bio-Kalbfleisch. Im Laufe des Frühjahrs ist es dann so weit. Die Start- und Probephase beginnt.

Bio-Kalbfleisch aus kuhgebundener Aufzucht

Kaufland startet mit seinem neuen Angebot in sechs Filialen in Baden-Württemberg. Für den Anfang kaufen die Neckarsulmer drei Kälber pro Woche. Die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch-Hall übernimmt die Schlachtung und Verarbeitung. Acht SB-Artikel im Premium-Bereich sollen das Endprodukt sein.  Für dieses besondere Bio-Kalbfleisch wird natürlich auch ein Premium-Preis gefordert. Doch die Erfahrung zeigt, dass die Kunden gerne bereit sind für das Thema Tierwohl auch etwas mehr zu zahlen.

Mit dem Bio-Kalbfleisch setzt Kaufland also auf eine absolute Nische. Der Trend der Zeit spricht dafür, dass die Artikel die Kunden anlocken werden. Wie schätzt ihr den Versuch ein? Schreibt uns auf Supermarkt Inside oder bei Facebook.

„Bio“ bei Kaufland

Kaufland bietet bis zu 2.500 Bio-Produkte an. Seit 2019 kooperiert das Unternehmen auch mit Demeter-Herstellern und -Erzeugern. Demeter ist der bedeutendste Bio-Verband in Deutschland mit der nachhaltigsten Form der Landbewirtschaftung. Das Demeter-Sortiment bei Kaufland umfasst über 230 Produkte, unter anderem Obst und Gemüse, Säfte, Brotaufstriche, Molkereiprodukte, Gemüsekonserven, Speiseöle, Teigwaren, Mehle, Cerealien und Gebäck. „Durch die gemeinsame Initiative haben die Betriebe die Absatzsicherheit, die sie brauchen. Hochwertige Bio-Produkte werden zwar immer bedeutender, bedienen aber weiterhin einen Nischenmarkt.

Foto: Kaufland-Demeter-Kalbfleisch

Zunächst werden die Produkte aus der Bruderkalb-Initiative jedoch nur in den folgenden sechs Filialen in Baden-Württemberg angeboten: Ludwigsburg (Schwieberdinger Straße), Bad Dürrheim, Backnang (Industriestraße), Steinheim an der Murr, Neckarsulm und Stuttgart-Untertürkheim. Schlachtung und Verarbeitung organisiert die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH).

Weitere Infos zur Initiative finden Sie unter: www.bruderkalb.bio

Was haltet ihr von dieser Maßnahme? Bitte kommentiert indes hier oder bei uns auf Facebook.

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Fotos: Archiv Supermarkt-Inside

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