Praxis-Tipps

Ukraine-Krise: Leere Regale in den Supermärkten!

Der Putin-Krieg tobt in der Kornkammer Europas und die Inzidenzen durch das Coronavirus sind auf dem Höchststand.

Seit dem 24.Februar tobt der grausame Putin-Krieg in der Ukraine. Tausende Menschen sterben und Millionen sind auf der Flucht. Die Folgen sind mittlerweile auch deutlich in Deutschland zu spüren. Die Inflation erreich Monat für Monat neuste Höchstwerte. Die Sprit-Preise an den Tankstellen zeigen nie da gewesene hohe Werte an. Die billigen Tankstellen der großen Händler werden förmlich überrannt.

Kaufland-Tankstelle 14.3.2022 Neckarsulm

Der Aktienwerte an den Börsen bewegen sich in einer unregelmäßigen Berg und Talfahrt. Die Flüchtlinge aus der Ukraine werden zur Zeit von Berlin aus über ganz Deutschland verteilt. Die Supermärkte für osteuropäische Sortimente wie Mix-Markt und co sind förmlich ausverkauft. Die osteuropäischen Sortimente bei Rewe, Kaufland, Edeka, Globus, und co sind ebenfalls stark abverkauf und es gibt kaum Nachschub, denn die Sanktionen gegen russische Hersteller greifen. Die Preise in den Supermärkten kennen auch seit Monaten nur eine Richtung, nach oben. Bestimmte Grundnahrungsmittel wie Mehl, Teigwaren, Zucker und weitere Basics sind in vielen Märkten immer wieder ausverkauft. Es ist unfassbar aber wahr, die Auswirkungen dieses grausamen Krieges sind bei uns in Deutschland und in ganz Europa unübersehbar und zu spüren.

Der Lebensmitteleinzelhandel ist als Pandemie Grundversorger nach wie vor im vollen Einsatz

.…sinnfreie Hamsterkäufe bringen dennoch erste Probleme und leere Regale.

Die Kunden haben Angst und hamstern schon wieder, die Umsätze steigen. Allerdings ist bis jetzt aber der erste Kollaps ausgeblieben. Doch auch im LEH wächst der Druck. Vorübergehende Engpässe bei Grundnahrungsmitteln, Nudeln, Mehl, Reis und Toilettenpapier machen die Kunden nach wie vor wild. Es wird bereits von ersten Tumulten in einzelnen Filialen berichtet. In den Märkten selber ist die Zahl der Mitarbeiter trotz aller Anstrengungen begrenzt. Den das Corona-Virus sorgt für extreme hohe Krankenstände auch in den Märkten. Folglich wird es immer schwerer, die nötigen Sonderschichten zu fahren. Auch bei den Logistikern macht sich Unsicherheit wieder breit. Neben den explodierenden Diesel-Preisen fehlen den Speditionen viele Fahrer, die auch aus den osteuropäischen Krisenregionen kommen. Hinzu kommt das an einigen Grenzen wieder strenge Grenzkontrollen eingerichtet sind, diese verursachen lange Wartezeiten.

Leere Regale: Warenversorgung kommt ins stocken, Unmut wächst!

Allerdings erreichen uns täglich Botschaften das die Warenversorgung in vor genannten Sortimentsbereichen gestört sind. Das vor allen Dingen Mehl in Deutschland nicht mehr in “ausreichender Menge” im Handel verfügbar seien soll. Jedoch kommt es einigen Händlern zu häufigen Fehlartikeln in weiteren Warenbereichen. Unnötige Hamsterkäufe heizen diese Stimmung weiter an und der rasant steigenden Bedarf an diesen Sortimenten kann dann nicht zuverlässig bedient werden.

Privatkaufleute ziehen alle Register, im Kampf gegen leere Regale

Die Großflächen haben die meisten Regalflächen zur Verfügung demzufolge aber auch das Risiko das diese leer sind. Bei den Discountern sind die Kunden wesentlich toleranter, aber drei Einkaufstripps für einen Einkauf zu benötigen nervt hier auch. In den Regiemärkten sind offensichtlich die meisten Herausforderungen festzustellen, gerade in Ballungsgebieten und in den Großstädten  sind die Kapazitätsgrenzen schnell erreicht.

Die privaten Kaufleute nutzen nun Ihren Systemvorteil der Selbstständigkeit und besorgen sich an jeder möglichen regionalen Produktionsstätte oder beim kleinen Großhändler die fehlende Ware und zahlen diese auch mal Bar. Demzufolge generieren die Händler von Edeka und Rewe stark wachsende Umsätze und eine steigende Kundenzufriedenheit im Wettbewerb in der Krise.

 

Wie sieht es bei euch zur Zeit mit der Warenverfügbarkeit aus? Bitte kommentiert hier oder bei uns auf Supermarkt-Inside.

 

Bilder Archiv Supermarkt-Inside sowie von einigen treuen Stammlesern.

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