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Rewe mit Kaisers in der Gewinnzone, auch nahkauf brummt

Rewe mit Kaisers in der Gewinnzone – Auch das nahkauf- Konzept läuft erfolgreich

Die Rewe- Group kann aktuell wirklich eine sehr positive Bilanz ziehen. Fünf Jahre nach der Übernahme von Kaisers Tengelmann (KT) konnte die Mitarbeiteranzahl deutlich erhöht werden. Auch sind die Genossen mit dem Deal in der Gewinnzone.

Der Kaisers-Deal: Hintergründe

Im Jahr 2017 hatten Edeka, Rewe und Netto nach einem langen hin und her, den Großteil der insgesamt rund 450 Kaiser’s Tengelmann Filialen bundesweit übernommen. 330 KT-Filialen gingen insgesamt an Edeka, 172 davon an die Edeka-Region Südbayern, 61 im Berliner Raum an Minden-Hannover, 46 an Rhein-Ruhr und 51 an Netto. Rewe erhielt außerdem 67 Filialen. Der Erfolg von Rewe mit den ehemals Tengelmann- Märkten kommt nicht von ungefähr. Hat man bereits ca. 100 Millionen Euro in die Modernisierung der Märkte investiert. Auch konnte dadurch die Mitarbeiteranzahl deutlich angehoben werden, aktuell arbeiten in den Märkten ca. 1000 Beschäftigte. 

Viele Schilder – viel Ziet

Umsatzsteigerungen von 15 bis sogar 30 Prozent

Schon kurz nach der Übernahme von Kaisers wurden Umsatzsteigerungen von 15 bis sogar 30 Prozent erreicht. Der Grund für einen raschen Erfolg sieht die Rewe seinerzeit in den Preissenkungen zum Vorgänger und eine stärkere Sortimentsbreite. 60 Prozent aller Artikel wurden getauscht und das Eigenmarken- Portfolio von Rewe wesentlich erhöht. Noch ist es so, dass alle Filialen in eigener Regie geführt werden. Ob hier alle oder ein Teil der Märkte zukünftig einmal an selbständige Kaufleute geht, ist noch ungewiss aber bestimmt irgendwann gewollt.

Die Edeka plant hingegen, noch im ersten Quartal des neuen Jahres mehrere frühere Kaiser’s Tengelmann (KT) Filialen zu  privatisieren“. Das bedeutet, dass die ehemaligen Märkte an selbständige Kaufleute übergeben werden, die diese dann zwar unter der Edeka-Flagge, aber in einer Art Franchise-System weiterführen sollen.

Aus Kaisers wird EDEKA

Das Konzept nahkauf:

Sehr erfreulich für die Rewe- Group ist auch das Konzept mit seinen nahkauf– Märkten. Der kleine Vollsortimenter vor Ort oder in Stadtrandlage ist seit Jahren ein wichtiger Nahversorger in vielen kleinen Kommunen und wird von selbständigen Kaufleuten erfolgreich geführt. Nahkauf gilt als Nachbarschaftsmarkt und hat die Funktion, den Menschen eine Grundversorgung mit Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs anzubieten. Das Motto lautet: „Nichts liegt näher“.

Erst vor kurzem konnte der 450 nahkauf- Markt in der Gemeinde Meudt eröffnen. Meudt ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wallmerod an und ist flächenmäßig deren größte Gemeinde mit nur 2000 Einwohnern. Der Markt umfasst jedoch ca. 12.000 Artikel und liegt im historischen Ortsteil von Meudt. Der Gesamtumsatz von nahkauf betrug in 2020 über eine Milliarde Euro. Der Markt wird von der Kauffrau Chichek Kaya geleitet.

Es läuft also rund in der Rewe- Group und auch für das laufende Jahr sind Investitionen in beiden Konzepten von nahkauf und den ehemals Kaiser’s Tengelmann – Märkten geplant.

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Bilder: Archiv Supermarkt-Inside

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