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Online-Händler Picnic wächst und wächst

Rosige Zeiten für Online-Händler Picnic 

Umsatz wächst weiterhin bei Online-Händler Picnic

2015 haben Joris Beckers, Frederik Nieuwenhuys, Michael Muller und Bis Verheijen in den Niederlanden Picnic gegründet. Nur drei Jahre später hat der Online-Händler dann sein Glück in Deutschland gesucht. Bisher sind sie nur in Nordrhein-Westfalen vertreten. Vor allem im Ruhrgebiet ist Picnic unterwegs und das zunehmend erfolgreich. Die Umsätze lassen sich sehen. Schon im Jahr 2019 hat das Unternehmen seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln können. 2020 dann noch einmal. Fast 10 Prozent der Erlöse entfallen auf den deutschen Markt. Insgesamt liegt die Netto-Bilanz von Picnic International B.V. inzwischen bei 232 Millionen Euro. Das bedeutet grünes Licht für weitere Expansionen. „Vive la France“ heißt es nun!

Online-Händler Picnic zeigt Interesse an Frankreich

Die ersten Schritte für eine Expansion nach Frankreich sind bereits gemacht. Die neu gegründete Tochtergesellschaft Picnic SAS steht in den Startlöchern. Der Sitz der Firma ist in Paris. Und der Online-Händler ist bereits auf der Suche nach französischsprachigen Mitarbeitern. Gesucht werden unter anderem Personal-Recruiter, Social-Media-Mitarbeiter und Business-Analysten. Als Großhändler ist Everest im Gespräch. Dabei handelt es sich um eine Picnic-Einkaufsgesellschaft, bei denen die Edeka-Zentrale die Mehrheit hält. Letztlich bleibt also alles weitestgehend in der Familie. Jetzt müssen nur noch die Zahlen stimmen.

Verluste sinken bei Online-Händler Picnic

Während die Umsätze sich bei Picnic zwei Jahre hintereinander verdoppelt haben, muss an den Verlusten noch gearbeitet werden. Aber auch hier kann der Online-Händler auf eine positive Entwicklung blicken. 2019 lagen die Verluste vor Steuern noch bei insgesamt 73 Millionen Euro. Insgesamt wuchsen die Verluste aber weniger als die Umsätze. Die Richtung scheint also zu stimmen. Picnic ist überzeugt davon, immer profitabler zu werden. Durch die momentane Situation besteht eher das Problem darin, dass das Unternehmen den vielen Anfragen nicht mehr gerecht wird. In Pandemiezeiten wächst die Warteliste und der ein oder andere Kunde wartet bereits etwas ungeduldig darauf, den Lieferdienst endlich nutzen zu können.

Spannende Zeiten also bei Picnic. Schreibt uns auf Supermarkt Inside oder bei Facebook, wie ihr die Entwicklung des noch jungen Unternehmens einschätzt. 

Fotos: Archiv Supermarkt-Inside

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