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Picnic startet online voll durch

Picnic hat den richtigen Riecher

Picnic hat alles richtig gemacht. Während viele Händler das E-Liefergeschäft relativ schnell als unrentabel wieder eingestampft haben, wagte sich der niederländische Newcomer sehr selbstbewusst an das Online-Liefergeschäft. Und der schnelle Erfolg gibt ihm recht. In den Niederlanden versorgt das Unternehmen bereits Großstädte wie Amsterdam. In Deutschland beliefert Picnic ausgewählte Mittelstädte in Nordrhein-Westfalen. Doch die Anfragen von Gebieten außerhalb der Liefer-Route reißen nicht ab. Deshalb hat das expandierende Unternehmen nun die rechtsrheinischen Seite im Visier. Düsseldorf, Essen und sogar Köln sind im Gespräch.Der Trend zum E-Food wächst zweistellig. Die Picnic Warteliste ist fast so lang  wie die Lieferliste. Wie kann das Unternehmen diesen Run stemmen?

Mehr Lager – mehr Technik

Allein in Deutschland beliefert der Händler über 90 000 Kunden. Zusätzlich stehen noch 80 000 Haushalte auf der Warteliste. Picnic will die Interessenten auf keinen Fall verprellen. Folglich arbeitet er mit Hochdruck an der Expansion seiner Frische-Lager.  In Herne öffnete gerade das zweite Picnic Kühl-Lager auf 15 000 Quadratmeter seine Pforten. Obwohl das erst vier Wochen her ist, plant der Händler mit Hochdruck einen dritten Standort. Jede Woche wachsen die Bestellungen um 17 Prozent. Demzufolge werden wöchentlich bis zu 50 000 Aufträge erledigt. Um diese Mammut-Aufgabe zu stemmen, stellt Picnic aktuell 50 neue Mitarbeiter pro Woche ein. Als zusätzliche, technische Unterstützung befüllen sogenannte “Bagging-Machines” ca 1000 Kisten pro Stunde. Außerdem hat das Unternehmen die Transportwagen, die der Kommissionierer durch die Regalreihen schiebt, technisch  aufgerüstet. Dank einer neuen Steuerungs- und Hebehilfe kann der Mitarbeiter nun stolze 21 Kisten aufladen. Bisher waren maximal 13 Kisten möglich.

Picnic verlängert Arbeitszeiten

Um die steigende Nachfrage zu stemmen, flitzen die Fahrer, auch Runner genannt mit den Elektrowagen auch Sonntags zu den einzelnen Haushalten. Was zunächst ein Service für Ärzte und Pflegepersonal war, hat sich durchgesetzt. Mit der Sonntags-Auslieferung werden 15 Prozent mehr Aufträge erledigt. Das Angebot gilt in Viersen, Mönchengladbach, Krefeld, Langenfeld und Neuss. Auch die Arbeitszeiten werden modifiziert. Demzufolge beginnt die Schicht jetzt um 8 Uhr statt um 14:30 Uhr. Außerdem will der Händler den Mindest-Warenbestellwert von 25 auf 35 Euro hochsetzen. Eine Datenanalyse hat ergeben, dass damit ein höherer Füllgrad der Transportkisten und somit eine bessere Auslastung der Elektroflotte gewährleistet sind. Die Picnic-Manager sind überzeugt, dass der Trend zum E-Food anhalten wird. Denn die Wiederkaufsquoten sind hoch – und steigen überproportional an.

Immer mehr Kunden wollen bei dem Online-Lieferservice bestellen. Seit unsern letzten Besuch in Krefeld hat sich bei PICNIC offensichtlich eine Menge getan, wir werden mal wieder bei unseren Freunden aus Holland vorbei fahren.

Wie sieht es bei euch aus? Kauft ihr lieber stationär oder online? Wir freuen uns über euren Kommentar auf Supermarkt Inside oder bei uns auf Facebook

Bilder: Archiv Supermarkt Inside

 

 

 

 

 

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