Digitalisierung

Der digitale Frühjahrsputz bei Edeka

Fotobeispiel: KptnCook-App

Edeka plant digitale Aufräumaktion

Der digitale Wandel lässt ich nicht leugnen. Und der trifft natürlich auch die Lebensmittelbranche. Mancher Händler hat dabei im Eifer des Gefechts zu schnell zu viel gewollt. Die unnötige digitale Vielfalt ist vorprogrammiert. So auch bei Edeka. Es gibt die Edeka-App und die Loyalty-App Genuss+. Die Funktionen der Apps sind so oder so noch nicht ausreichend. Um die Kunden besser zu binden, muss das Konzept weiterentwickelt werden. Eine personalisierte Kundensprache und Self-Scanning gehören inzwischen zu einem modernen Unternehmen dazu. Zumindest in der Erprobung sollten sie sein. So ist auch Edeka dabei, sich neu aufzustellen.

Eine digitale Offensive muss her

Zunächst führt das Unternehmen die bisher regional begrenzte Loyalty-App Genuss+ mit der Edeka-App zusammen. Das hat den Vorteil, dass Genuss+ nun bundesweit verfügbar ist. Nur Edeka Hessenring nimmt Abstand von dieser Fusion. Aber die Region ist ja bekannt dafür, auch mal andere Wege zu gehen. Die digitale Neuerung wird unter dem Namen Edeka-App weitergeführt. Bis Ende des Jahres will das Unternehmen die Umstrukturierung über die Bühne gezogen haben. Der ein oder andere Selbständige setzt die neue digitale Form der App bereits um. Integration, Rollout und Weiterentwicklung sind anscheinend super. Eine genauere Datenanalyse und Personalisierung ist möglich.

Neue digitale Services innerhalb der App

Die digitale Verteilung von Gratisartikeln, Coupons, Rabatten und 2-für1-Angebote ist auf die individuellen Konsumgewohnheiten zugeschnitten. Edeka kann dabei Daten aus dem Kundenkonto wie Name und Geschlecht den Bondaten des Kunden zuordnen. Somit weiß das Unternehmen nahezu alles über seine Käufer. Wer was wann und wie viel gekauft hat, ist kein Geheimnis mehr. Und all diese Informationen helfen den Märkten, welche Artikel sie wann, wie und wo besser vermarkten können. Während die Scan & Go-Funktion wiederum vor allem dem Käufer das Leben einfacher macht. Schon in den Regalreihen scannt der Kunde seine Artikel, wenn er sie in seinen Wagen legt. Das mühsame aufs Band rauf und wieder runter entfällt dann an der Kasse, der Kunde kassiert für den Kaufmann.

Für die digitale Umsetzung ist die IT-Tochtergesellschaft Edeka Digital zuständig. Der Rufnahme ist Eddi. Und Eddi macht hoffentlich im Laufe des Jahres alle Edekaner samt ihren Kunden glücklich.

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Fotos: Archiv Supermarkt-Inside

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