Schwarz Gruppe

Lidl und Kaufland werden zu größeren „Eis-Machern”

Schwarz-Gruppe kauft vom Deutschen Milchkontor (DMK) einen Eiscremeproduktionsstandort 

Die Schwarz-Gruppe betreibt mittlerweile mehrere Lebensmittelproduktionsunternehmen, wie z.B. eine Erfrischungsgetränkeproduktion unter MEG, die Nussmischungsproudktion unter der Marke ALESTO sowie bereits eine große Eisfabrik für die Marke „Bon Gelati“.

Nun hat auch der o.g. Molkereikonzern DMK einen ihrer drei Standorte für Speiseeis an die Schwarz-Gruppe verkauft. Die DMK als Deutschlands größte Molkereigenossenschaft produziert Käse, Eis, Babynahrung, Spezialfutter und weitere Molkereiprodukte. Anfang 2021 soll das DMK-Werk in Waldfeucht-Haaren von der Schwarz-Gruppe (Lidl und Kaufland) übernommen werden.

Website DMK Screenshot

340 Mitarbeitern produzieren bei Schwarz Eis

In diesem Werk gibt es aktuell rund 200 Beschäftigte. Die Schwarz-Gruppe plant diesen Standort auszubauen. Laut DMK ermöglicht der Verkauf von dem Standort Waldfeucht-Haaren, sich auf die beiden anderen Standorten der Eisproduktion in Everswinkel und Prenzlau zu konzentrieren sowie auch Synergien zu schaffen. 

Die Schwarz-Gruppe produziert mit 340 Mitarbeitern bereits seit 2017 in der Nähe in Übach-Palenberg Eis. Somit wird der steigende Bedarf an Eiscreme in der Unternehmensgruppe durch die Übernahme des DMK-Standortes weiter abgesichert.

Eis-Hochsaison

Am 21. Juni beginnt der Sommer und damit auch die Eis-Saison auf Hochtouren. Diesen Frühling gab es schon viele sonnige Tage, sodass die Hochsaison schon früher gestartet ist. In den vergangenen Wochen haben in der Corona-Pandemie nach und nach Eisdielen geöffnet, sodass wieder mittlerweile reichlich Eis neben dem Eis im Supermarkt verfügbar ist. 

„Multipacks“ im Kleineis-Bereich

Im Kleineis-Bereich erreicht man mittlerweile einen großen Umsatzanteil durch die sogenannten „Multipacks“. Mit diesen war die Industrie erfolgreich, die absoluten Topseller in haushaltsüblichen Größen zu verpacken. Dadurch kann Nogger, Magnum und Co. auch zu Hause immer verfügbar sein. Diese haben im Gegensatz zum Klein-Eis immer Saison und sind damit dauerhaft im Fokus der Händler. Selbstverständlich werden im Sommer in diesem Segment noch höhere Umsätze realisiert. Für mindestens Juni bis September ist es vorteilhaft, eine Zusatztruhe für Eis zu verwenden. Hinzu empfehlen wir für größere Märkte, an jeder oder zumindest jeder zweiten Kasse eine Truhe aufzustellen. Mittlerweile kommen auch die Eigenmarken der Handelskonzerne immer stärker an, da sich die Qualität zu tollen Preisen super entwickelt hat. 

Wer hier jedoch eine gute Warenverfügbarkeit mit einer guten Platzierung sicherstellt, macht den Umsatz!

Wie sind eure Erfahrungen mit dem Eiscreme-Geschäft? Habt ihr noch Ideen dazu, bitte kommentiert hier oder bei uns auf Facebook.

 

Bilder: Archiv Supermarkt-Inside

 

 

 

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