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Ullrich zeigt in Berlin Real und Kaufland die Zähne

Store Check am Bahnhof Zoo in Berlin bei Ullrich!

Der absolute Großflächen-Marktführer im westberliner Zentrum ist der Ullrich Verbrauchermarkt

An einem Advents-Samstagnachmittag waren wir mal wieder da, es gibt kein Durchkommen!

Einige junge Engländer betrachten aufgeregt in der  Spirituosen-Abteilung die vollen Regale. Junge Frauen mit asiatischen Background  blicken glücklich auf die tolle Auswahl an internationaler Schokolade, der Laden ist rappelvoll mit Kunden und Waren. Die 14 Kassen, die jedoch in zwei Kassenzonen aufgeteilt sind (gegenüberliegend), arbeiten unter Volllast. Zusätzlich gibt es allerdings noch einen ordentlichen Kassenstau. Offensichtlich sind die Kunden und Mitarbeiter an diese Situation gewöhnt, der gesamte Betrieb läuft recht ruhig und geordnet ab. Eine Kassenkraft berichtet darüber, dass an Hot-Days sich der Kassenstau schon mal in der Mitte des Marktes trifft.

Der Ullrich Verbrauchermarkt ist ein Dinosaurier des westberliner LEH.

Der Ullrich-Verbrauchermarkt am Bahnhof Zoo ist eine Institution und wurde gegründet 1969 von Hans-Rudolf Ullrich. Allerdings ist es 2004 der Dohle-Gruppe gelungen, Ullrich zu übernehmen und die beiden Märkte und einen Getränke-Markt in das Hit-Konzept zumindest teilweise zu integrieren. Noch heute behauptet sich dadurch die Marke Ullrich in Berlin. Obwohl fast alle anderen alten westberliner Handelsmarken wie z.B. Bolle, Manns, Kaisers, Plaza, Allueda, Super 2000, u.v.m., bereits seit vielen Jahren vom Markt verschwunden sind.

Am Bahnhof Zoo begann die Erfolgsstory.

Der Verbrauchermarkt am Zoologischen Garten war einst der erste, es folgte ein weiterer an der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg und ein kleinerer Ableger in Berlin Mitte, den auch unsere Kanzlerin zu schätzen weiß.

Schon lange vor den neuen, liberalisierten Ladenöffnungszeiten hatte der Markt im Zentrum des Berliner Westens bis 22 Uhr geöffnet, mittlerweile läuft der Markt an 365 Tagen im Jahr und hat bis 23.00 Uhr offen.

Der LEH in Berlin ist nichts für Weicheier!

Typisch Berlin, die Vielfalt könnte kaum größer sein: Auf der Rückseite des Markts an der Kantstraße, sitzen Obdachlose vor dem Geschäft. In den Ecken riecht es nach Urin. Im Markt bewegen sich neben vielen Berlinern auch reichlich Touristen durch den Laden. Manche staunen, als stünden sie inmitten einer Touristenattraktion oder in dem naheliegenden Zoo.

Der Kundenlauf ist in einer notwendigen Zwangsführung ausgeführt, alle Hauptwarengruppen erreicht man, wenn man diesem folgt. Da der Markt zwei Ein- und Ausgänge hat, gibt es kein vorne oder hinten. Dementsprechend gibt es viel rumirrende Kunden in diesem Betrieb.

Eines muss man den Hit-Managern aber schließlich anerkennend zugestehen, der Handelsleistungsstand an dem heutigen turbulenten Samstag ist bis auf den Kassenstau hervorragend. Für besonders gelungen halten wir das Sortiments-Konzept, das sich sehr gut auf die besondere Kundenstruktur an diesem Standort ausgerichtet hat.

 

Fazit:

Hans-Rudolf Ullrich hat jedoch damals alles richtig gemacht, sein 1969 eröffneter Verbrauchermarkt ist noch heute “up to Date”. Denn dieser Handelsstandort liegt mitten im Schmelztiegel des berliner Leben. Zusätzlich ist es den Hit-Managern gelungen in die nicht zu erweiternde Immobilie ein aktuelles standortspezifisches Handelskonzept zu integrieren.

Wer von euch kennt den Ullrich Verbrauchermarkt am Bahnhof Zoo? Kommentiert bitte hier oder bei uns auf Facebook.

Fotos: Archiv Supermarkt-Inside

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