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REWE lässt es im Ausland voll krachen

Dieser Beitrag ist Teil 67 von 74 in der Serie Internationale Händler

Auslandsgeschäft von Rewe voll auf Kurs – auch für 2023 stehen alle Zeichen auf ein gutes Jahr.

Für die REWE Group war im letzten Geschäftsjahr 2022 besonders das Ausland für ein sehr gutes Geschäftsergebnis verantwortlich. Der Umsatz der REWE Group stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr von 76,8 Milliarden Euro um + 10,4 Prozent auf 84,8 Milliarden Euro. In Deutschland legte die genossenschaftliche Gruppe um 8,2 Prozent auf 58,6 Milliarden Euro (2021: 54,1 Milliarden. Euro), im Ausland um + 15,7 Prozent (wechselkursbereinigt: + 15,5 Prozent) auf 26,2 Milliarden Euro zu. Die Anzahl der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stieg um 1,4 Prozent auf 384.239. In Deutschland stieg die Anzahl leicht (+0,2%) auf 280.839, im Ausland legte die Gruppe um 4,7 Prozent auf rund 104.000 zu. Die REWE Kaufleute unter dem Dach der genossenschaftlichen REWE Group steigerten die Umsätze um 6,4 Prozent auf 15,9 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis EBITA sank um 2,3 Prozent von 1,49 Milliarden Euro (2021) auf 1,45 Milliarden Euro. Der Konzern-Jahresüberschuss sinkt um 33,4 Prozent von 755,6 Millionen Euro auf 503,5 Millionen Euro. Die Umsätze im Geschäftsfeld Baumarkt wuchsen um 8,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 2,6 Milliarden Euro.

REWE boomt im Ausland.

Die REWE Group hat das Geschäftsjahr 2022 erfolgreich abgeschlossen und entwickelt sich weiter stabil. Trotz der vielen Auswirkungen des Russland- Ukraine-Kriege und durch die breite internationale Aufstellung (Handel, Touristik, Convenience) konnte REWE besonders im Ausland erfolgreich agieren. Der Gesamtumsatz stieg ( auch inflationsbedingt) auf ein hohes Niveau, während das Ergebnis (EBITA) knapp unter Vorjahresniveau sank. Das Geschäftsfeld Handel International, bestehend aus dem Vollsortiment Österreich (BILLA, BIPA, ADEG), dem Vollsortiment CEE (BILLA, IKI) und PENNY International, legte (wechselkursbereinigt + 10,2%) um 10,5 Prozent auf 17,3 Milliarden Euro zu.  Die Inflationsraten waren in mehreren Ländern sehr unterschiedlich. In Österreich lag die Teuerungsquote durchschnittlich bei ca. 8,6 %, in Litauen zum Beispiel sogar bei fast 19 %.

Den stärksten Umsatzschub konnte Penny International verbuchen. Fast 17 % Plus bei einem Umsatzvolumen von 6,55 Milliarden Euro sprechen eine deutliche Sprache.  Hier war vorrangig Penny Rumänien am erfolgreichsten im Discountbereich. Hier konnte der Umsatz sogar um über 27 % gesteigert werden. Danach folgt Penny Ungarn mit Plus 25,7 %, dahinter Penny Tschechien mit 15,3 %. Für Bulgarien war der Erfolgsfaktor Billa mit 24,1 %, gefolgt von Iki in Litauen mit 14,3 %.

REWE verstärkt weiterhin seine Investitionen.

Ziel der REWE Group war es bisher, bis 2025 jährlich eine Milliarde Euro in den ausländischen Handel zu investieren. Für das laufende Jahr plant die REWE Group sogar Investitionen in Höhe von 2,7 Milliarden Euro. Das Eigenkapital stieg um 8,5 Prozent von 8,6 Milliarden Euro auf 9,4 Milliarden Euro Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte stiegen bereits in 2022 um rund 520 Millionen Euro von 2,3 Milliarden Euro auf 2,8 Milliarden Euro. Auch ist es möglich, dass der Konzern auch Zukäufe tätigt. 

Übernahme von Tuś in Slowenien?

Foto: Supermarkt-Inside

Hier könnte der slowenische Filialist Tus interessant sein. Tus (slowenisch Planet Tuš geschrieben) ist eine Supermarkt-Kette in Slowenien. In dem Shopping-Centre gibt es mehrere Dutzend Geschäfte. Viele davon sind Filialen von Ketten, die auch in Deutschland bekannt sind. Das größte Geschäft in diesem Shopping-Center ist der große Lebensmittelmarkt Tus (Hipermarket Tuš). 

Aktuell gibt es dazu noch keine genaueren Angaben. Auch soll hier noch ein weiterer Interessent im Boot sein. Fakt ist, dass die REWE Group auch weiterhin in sein Auslandsgeschäft investieren will und man gespannt sein darf, wie die Entwicklung weiter voran schreitet.

Was haltet ihr von diesem Thema? Bitte schreibt uns indes eure Meinung auf Supermarkt Inside.

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