Tierbedarf

Expansion: Fressnapf lässt es im Ausland krachen.

Über 50 Prozent vom Gesamtumsatz bei Fressnapf kommt aus dem Ausland! Das agile Unternehmen kommt mit seiner sehr dynamischen Expansion gut voran.

Aktuell ist Fressnapf  mit über 1650 Märkten in elf europäischen Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Ungarn, Polen, Luxemburg, Irland, Dänemark, Belgien,) die größte Fachhandelskette für Tiernahrung und -zubehör in Europa. Weltweit liegt die Fressnapf-Gruppe nach PetSmart und Petco auf Rang drei. Seit September gibt es nun auch den ersten Markt in Rumänien. Weitere sollen folgen. Allein in neuen Ländern ist Fressnapf schon Marktführer.

Expansion: Bedeutung vom Ausland wächst rasant.

Es ist das erste Mal, dass Fressnapf mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes der Gruppe im Ausland erzielt hatte. Auch beim Konzernerlös sieht es gut aus. Im letzten Jahr konnten 3,2 Milliarden Euro Umsatz erzielt werden, für das laufende Jahr sind 3,5 Milliarden Euro angepeilt.  Mittelfristiges Umsatzziel sind 5 Milliarden Euro, wobei 3 Milliarden Euro auf das Auslandsgeschäft fallen könnten.

Auch aufgrund dieser sehr dynamischen Umsatzentwicklungen im Ausland, erwägt Fressnapf eine internationale Einkaufsgesellschaft. Hier gibt es noch keine genaueren Details.

Investitionen fließen nach Zentral- und Osteuropa.

Fressnapf hat wie fast alle Händler auch mit Preisverhandlungen zu kämpfen. Hier ist die klare Ansage von Fressnapf, Hersteller mit überzogenen Preisvorstellungen, auch auszulisten. Fressnapf plädiert eindeutig auf faire Belastungen beiderseits. Auch mit weiteren Planungen bleibt man bei Fressnapf  vorsichtig, was angesichts der aktuellen Inflationslage mehr als verständlich ist. Die Krise ist noch nicht vorbei.

In diesem Jahr sind bzw. werden 140 Millionen Euro als Investitionssumme für Expansion und Wachstum genannt. Diese sollen unter anderem für Zusatzangebote für die Tierhalter eingesetzt sein. Dazu gehören Tierarztservices oder auch Tierversicherungen. Das weitere Gelder ins Ausland investiert werden, ist angesichts der rasanten Umsatzentwicklung in Europa, keine besondere Erkenntnis. Rumänien ist hier an erster Stelle betroffen. Erst vor kurzem ist der erste Markt in Rumänien eröffnet, 14 weitere sind geplant und bis ca. Ende 2023 sollen es 30 Fressnapf- Märkte in Rumänien geben. Ein realistisches Ziel, da ab 1. Oktober allein elf „Super- Zoo-Standorte“ zugekauft werden.Sechs Märkte sind bereits eröffnet und werden schrittweise zu Fressnapf-Märkten umgebaut, fünf Standorte sollen in den nächsten Monaten eröffnet werden.

Next ist Kroatien:

Ein weiteres Expansionsgebiet liegt in Kroatien. In Kroatien besteht seit Mai dieses Jahres eine starke Partnerschaft mit der Unconditional-Unternehmensgruppe. Die Fressnapf-Gruppe beteiligt sich dort an Investitionen in die stationäre Expansion und die schrittweise Etablierung eines Ökosystems. In Kroatien wurden zum 1. September ebenfalls vier Standorte von „Super Zoo“ übernommen, wovon einer bereits eröffnet ist. Dazu sind auch noch Länder wie die Niederlande und Italien im Fokus der Expansionsziele von Fressnapf.

 

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Bilder: Archiv Supermarkt-Inside

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