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Handelsgrößen fordern Abschaffung der 2G- Regel

LEH zeigt Solidarität mit den Nonfood- Händlern.

Die Corona-Pandemie „grast“ nun schon fast zwei Jahre in Deutschland. Im Einzelhandel, wie auch in der Gastronomie gab es bei vielen das wirtschaftliche „Aus“. Nun stellt sich die Frage, ob alle Maßnahmen nach zwei Jahren überhaupt  noch gerechtfertigt sind. Bis heute ist es so, dass die Lebensmittelketten wie Lidl, Aldi, Kaufland, Rewe, Edeka und Co. keine Hotspots für mögliche Ansteckungen darstellen. Es gilt hier, wie auch bei Drogerien, Apotheken und in manchen Bundesländern auch die Buchläden, keine 2 G- Regel.

Nun haben sich die Top 5 größten deutschen Lebensmittelhändler Aldi Süd, Aldi Nord, Edeka, Rewe sowie die Schwarz- Gruppe (Lidl, Kaufland)  in einem Solidaritätsschreiben für den Nonfood- Handel, an deutsche Politiker gewandt. Das Schreiben ging an Kanzleramtsminister Herrn Wolfgang Schmidt und an die Regierende Bürgermeisterin von Berlin Frau Franziska Giffey. In dem Schreiben wird ein bundesweites Ende der 2G-Regelung gefordert.

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Die Sorgen und Nöte vieler inhabergeführten Geschäfte geteilt

Es werden deutlich die Sorgen und Nöte vieler inhabergeführten Geschäfte geteilt. Auch ist eine aktuelle Gefahr von tausenden Schließungen gegeben, was eine extrem negative Auswirkung auf die Innenstädte bedeutet. In dem Schreiben wird darum gebeten, dass die 2G-Zugangsbeschränkungen für den Nonfood-Einzelhandel aufgehoben werden. Weiter wird deutlich darauf hingewiesen, dass nach zwei Jahren feststeht, dass mit den geeigneten Hygienemaßnahmen, wie die Maskenpflicht und die Abstandshaltung, keine Infektionsherde aufkommen. Bei vielen Händlern jedoch führt die 2G-Regel zu empfindlichen Umsatzeinbußen, da nur Geimpfte oder Genesene Zutritt zu dem Geschäft haben. Es wird gefordert, den vielen Unternehmen im Nonfood- Handel unter dem Einsatz der bisherigen und bewährten Hygienekonzepten, Kundinnen und Kunden ohne zusätzliche Beschränkungen, den Einlass zu gewähren.

Der Bund und die Länder hatten die 2G-Regel für weite Teile des Einzelhandels angesichts der steigenden Corona-Inzidenzzahlen im Dezember 2021 beschlossen. Davon ausgenommen waren Geschäfte für den täglichen Bedarf wie Supermärkte, Drogerien, Apotheken. Allerdings wurde die Regelung bereits in mehreren Bundesländern von Gerichten gekippt. Hier gibt es aktuell sehr unterschiedliche Meinungen aus der Politik. Die Regierende Bürgermeisterin Berlins, Frau Giffey, geht erst ab März von Lockerungen aus. Spitzenpolitiker wie Finanzminister Herr Lindner von der FDP weist stärker auf die wirtschaftlichen Schäden im Handel hin und zweifelt aktuelle geltende Regeln an.

Höhepunkt der Omikron- Welle

Weitere Meinungen sind, dass man sich besser jetzt schon auf die Zeit nach dem Höhepunkt der Omikron- Welle vorbereiten sollte. Dann sind die Rahmenbedingungen günstiger und Lockerungen eher vertretbar. Wann das genau sein wird, ist nach aktueller Lage, unklar. Man darf gespannt sein, wie nun Reaktionen aus der Politik aussehen. Fakt ist auf jeden Fall, dass es ein Novum ist, dass der LEH den Nonfood- Handel stark unterstützt.

 

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Fotos: Archiv Supermarkt-Inside

 

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