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Alkohol gibt es online nur mit Altersprüfung

Wie kommen U 18-jährige  an Alkohol?

Kauft man im Supermarkt Alkohol, dann erfolgt an der Kasse immer die obligatorische Frage: „Darf ich bitte ihren Ausweis sehen!“ Was tun, wenn man noch keine 18 Jahre alt ist? Um Sekt, Bier und Wein zu kaufen, langt es, wenn man 16 Jahre ist. Für Hochprozentiges muss man dagegen über 18 sein. Und das ist auch gut so. Denn es geht darum, Minderjährige vor den Gefahren von Alkohol zu schützen. Aber wie schaut es mit den Möglichkeiten aus, online einzukaufen? Wenn die nächste Party ansteht, kann ich doch einfach den Wodka online bestellen. Und schon bin ich der Held neben meinen 16-jährigen Freunden, wenn ich Wodka Cola anbieten kann. Aber ganz so einfach ist es dann zum Glück nicht!

Onlinehändler müssen eine Altersprüfung durchführen

Das junge Startup-Unternehmen „von Floerke“ hatte zwar beim Online-Verkauf von Alkohol einen Altershinweis gegeben, diesen aber nicht überprüft. Deswegen sind sie vor dem Landesgericht (LG) Bochum gelandet. Das Urteil ist gefällt, bloß noch nicht rechtskräftig. Natürlich greift das Jugendschutzgesetz (JuSchG) auch beim Onlinehandel. Somit ist klar, dass sich alle an die Alterskontrolle beim Alkoholverkauf halten müssen. Egal ob Supermärkte, Tankstellen, Gaststätten oder Onlinehändler. Den Unternehmen bleibt nur frei, auf welche Art und Weise sie das Alter überprüfen. Denn da gibt es natürlich wieder mehrere Möglichkeiten.

Bei Alkohol Postident und persönliche Kontrolle an der Tür

Natürlich haben sich die meisten Unternehmen über ihre AGB und mit direkten Hinweisen beim Einkauf abgesichert. Dazu gibt es aber noch zusätzliche Absicherungen. Bei Picnic zum Beispiel erhält der Fahrer auf seinem Navigationsgerät einen Hinweis, dass bei der Lieferung Alkohol dabei ist. Wenn nun an der Tür ein jüngerer Mensch steht, dann muss der Runner nach dem Ausweis fragen. Sollte der Empfänger unter 18 Jahren sein oder sich nicht ausweisen können, muss der Fahrer die Lieferung wieder mitnehmen. Ähnlich ist es bei der All you need GmbH. Der Kunde muss sich bereits online ausweisen. Nur wenn der Kunde dann persönlich das Paket in Empfang nimmt, darf der DHL-Fahrer die Lieferung auch wirklich abgeben.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Doch diese Kontrollen sind auch nicht ganz günstig. Eine Prüfung per Postident kostet pro Artikel zum Beispiel 10,75 Euro. Bei mehreren Hunderttausend Kunden geht das für das Unternehmen ziemlich ins Geld. Stellt sich die Frage, ob sich das alle leisten können. Aber eine Kontrolle ist dennoch notwendig. Was sollen demnach die Online-Unternehmen beim Verkauf von Alkohol eurer Meinung nach tun? Schreibt uns dazu auf Supermarkt Inside oder bei Facebook.

Fotos: Archiv Supermarkt-Inside

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