Saison

Der Preiskampf vor Weihnachten 2022 ist heiß

Dieser Beitrag ist Teil 26 von 31 in der Serie Weihnachten

AUCH ZU WEIHNACHTEN GEBEN DIE GROSSEN PLYER IM LEH NICHT NACH, ES WIRD HART UM DEN UMSATZ IM JAHRESENDGESCHÄFT GEKÄMPFT.

Foto: Lidl Werbung vom 14.11.2022

Intensives Weihnachtsgeschäft und Preiskämpfe 

Weihnachten 2022. Der Lebensmitteleinzelhandel erwartet ein turbulentes Weihnachtsgeschäft 2022. Die Umsätze werden nochmals kräftig steigen, allerdings sorgt der Putin-Krieg und die Inflation nach wie vor für viel Verunsicherung im Handel. Die Branche ist demzufolge unter Druck, die Warenversorgung stockt vielfach, die Preise sind massiv gestiegen und das Personal arbeitet in Anbetracht der häufigen Engpässe oft am Anschlag. Wie jedes Jahr erhöht zudem der LEH den Druck auf die Verkaufspreise, Aktionen und Sonderangebote sollen die Kunden zusätzlich in die Märkte bringen. Demzufolge hat der Preiskampf zu Weihnachten schon vor einiger Zeit begonnen. Branchenkenner sehen dies als Standard-Ritual an.

Kaufland, Aldi, Lidl, Globus und co. wollen es wissen!

Foto: Kaufland Werbung 17.11.2022

Diverse Markenartikel werden z.b. durch Kaufland mit bis zu 50 Prozent Preisnachlass verkauft. So lockt Kaufland seine Kunden in die Märkte. Zumal die Preise somit deutlich unter den sonstigen gefühlten Aktionspreisen sind. Die Industrie sieht darin eine unnötige Wertevernichtung. Zumal die Erträge durch die enormen Sortimentspreiserhöhungen sowieso zur Zeit extrem leiden. Auch andere Einzelhändler, wie Rewe und Edeka, sehen dies kritisch und haben offensichtlich wenig entgegenzusetzen.

Discounter und Eigenmarken sind die Gewinner der Krise!

Marktforscher berichten, dass die deutschen Discounter die größten Umsatzzuwächse in der derzeitigen Krise haben. Allerdings haben sich auch bei allen LEH-Händlern die Umsätze der Eigenmarken extrem positiv entwickelt. Hier zahlt sich jetzt die gute Arbeit an diesem wichtigen Sortimentsbereich in den letzten Jahren aus. Jedoch blicken alle LEH-Formate zuversichtlich auf das Weihnachtsgeschäft. Auch gerade weil die Kunden sich zu Weihnachten nicht die Stimmung vermiesen lassen wollen.

Weihnachten 2022 fordert alle im LEH

Foto: Edeka Süd West Werbung vom 17.11.2022

Die Corona-Einschränkungen sind komplett vorbei. Damit profitiert wieder die Gastronomie und der Tourismus von erlebnisorientierten Kunden. Es lässt sich deshalb nicht mit einem deutlichen Umsatzplus für den LEH in dem ersten Nach-Coronajahr rechnen. Allerdings könnte die enorme Inflation zumindest im Umsatzwert helfen auch wenn die Stückzahlen weiter leiden. Umso wichtiger ist es, die Warenversorgung sicherzustellen. Da dafür zusätzliche Lagerkapazitäten angemietet wurden, haben die Händler ihre Vorräte aufgestockt. Außerdem plant die Branche verlängerte Ladenöffnungszeiten. Dies dient der Entzerrung des erhöhten Kundenaufkommens während dem Weihnachtsgeschäft.

Also ein nie endender Preiskampf um die Marktanteile zu Weihnachten geht in die nächste Runde. Wie ist der Wettbewerb um den Kunden außerdem zu gewinnen?

Was haltet ihr von diesem spannenden Thema?  Bitte schreibt uns indes eure Meinung auf Supermarkt Inside.

 

Fotos: Archiv Supermarkt-Inside

Serien Navigation<< Der Nikolaus steht schon vor der TürWeihnachtsbäume wieder (weiter) im Trend? >>

Trend

Nach Oben