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Real mit neuem Eigentümer, wie geht es weiter?

Sven Tischendorf übernahm zum 1.7. offiziell 63 Real Märkte, mit welchen Konzepten und Ideen will der agile Unternehmer die alten SBW,s wieder auf Kurs bringen?

Der neue Eigentümer betreibt die restlichen 63 Real-Häuser ab 1. Juli 2022 nun weiter. Geführt wird die neue Struktur unter „mein Real“ von einem neuen Management, das wohl auch Anteile am Unternehmen bekommen soll. Fakt ist, dass Tischendorf „nur“ das operative Geschäft übernimmt. So wechselt Real innerhalb von zwei Jahren erneute den Besitzer. Zuerst wurden de Real- Standorte an die SCP Group ( Sistema Capital Partners) verkauft. Diese gaben 150 Märkte an Wettbewerber ab und man trennte sich von den Immobilien. Auch hat Tischendorf erfahrene Manager dabei, Karsten Pudzich und Ute Klaproth, die in der neuen Geschäftsführung sind. Neuer Finanzfachmann ist Herr Patrick von Hagen und für den Einkauf ist Rene Plasman verantwortlich. Der Niederländer war zuvor in der Dohle-Chefetage tätig.

Was ändert sich in den Märkten?

Sicher freut es viele Menschen, dass „mein Real“ zumindest an 63 Standorten bleibt. Der neue Eigentümer verspricht eine Modernisierung der Märkte. Neu ist auf jeden Fall schon mal das Logo. Aus dem blauen „Real“ in kursiver Schrift wird dann „mein Real“ in Rot und einer modernen Schriftart. Darüber hinaus ändert sich auch der Werbeslogan der Handelskette. Bislang verwendete man “Einmal hin. Alles drin.” Künftig wird man mit “alles was ich mag!” auftreten.

Neben dem Namenswechsel, dem neuen Logo und einem geänderten Motto, soll es aber auch in den Filialen selbst bald viele Veränderungen geben. Ziel ist es, in den nächsten drei Jahren umfangreiche Investitionen in die Modernisierung der Real- Standorte einzusetzen. Diese sollen zu besseren Geschäftsergebnissen und auch Verbesserungen für die Kunden schaffen. Ein besonders Augenmerk will man auf die Frischeabteilungen legen. Am Beispiel des geplanten Umbaus in Hagen-Haspe in Nordrhein- Westfalen zeigt „meinReal“, dass künftig eine große Obst- und Gemüseabteilung direkt im Eingangsbereich platziert ist. Das Angebot soll zusätzlich in Breite und Tiefe ergänzt werden. Der Außenbereich soll auch modernisiert werden. Einige Eindrücke hat das Unternehmen schon auf seiner Homepage dazu mit Skizzen veröffentlicht. Auch bleibt bei „meinReal“ der gewohnte Payback- Service.

Real-Deal: Die Zukunft wird es zeigen….

Die Zerschlagung der ehemaligen Metro-Tochter war ein langwieriger Prozess. Rund 50 Standorte mussten schließen. Neben den verbleibenden real-Filialen übernahm Kaufland knapp 90 Märkte. Der Rest ging an die Wettbewerber Edeka und Globus. Es wird eine Mammutaufgabe für Sven Tischendorf sein, real wieder profitabel zu machen. Hier sind sicher noch Investitionen in Millionenhöhe notwendig, um das neue Konzept erfolgreich zu führen. Schätzungen zufolge liegt das Umsatzvolumen zwischen 700 Millionen Euro bis zu einer Milliarde Euro.

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Bilder: Archiv Supermarkt-Inside

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