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Feneberg, nach 10 Jahren wieder im Gewinn

Der Edeka Partner Feneberg hat im Geschäftsjahr 2020/21 finanziell  erstmals nach zehn Jahren einen Gewinn verzeichnen können.

Die schwierigen Jahre sind offenbar beendet. Die Kemptener Einzelhandelskette Feneberg ist auch bei seiner Sanierung gut vorangekommen und weist für das abgelaufene Geschäftsjahr einen operativen Gewinn von 1,6 Millionen Euro aus. Der Umsatz zum Ende des Geschäftsjahres, dass bis zum 30.09. eines Jahres läuft, ist mit 452 Millionen Euro beziffert. Das bedeutet ein Plus von 9 Prozent. Hauptgründe liegen sicher bei den positiven Sanierungsmaßnahmen und den Optimierungen in den eigenen Preisstrukturen.

Aktuell muss man, wie viele andere Händler auch, die Preise immer weiter beobachten, da sich seit dem Ukraine- Krieg vieles in den Preisgefügen verändert hat. Sicherlich ein weiterer positiver Aspekt ist, dass Feneberg die Edeka– Einstiegsmarke „gut und günstig“ mit ein sein Sortiment integriert hat. Denn besonders seit dem Krieg sind die Preiseinstiegs- Segmente für die Kunden wichtiger denn je beim täglichen Einkauf.

Der Edeka-Kaufmann ist seit über 70 Jahren der Supermarkt aus dem Allgäu.

Dahinter steht von Anfang an die Familie Feneberg. Christof und Hannes Feneberg leiten das Unternehmen heute in der dritten Generation. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Ulm im Norden über München und Erding im Osten weiter nach Murnau und Garmisch-Partenkirchen bis Oberstdorf und schließlich ins Kleinwalsertal nach Riezlern im Süden. Es umfasst dazu Lindau, Tettnang, Ravensburg und Friedrichshafen im Westen. Verwaltung und Unternehmenssitz befinden sich in Kempten. Insgesamt sind rund 3.200 Mitarbeiter beschäftigt. Seit 2017 ist Feneberg Partner der Edeka.

Auch ein sehr positives Zeichen ist die teilweise Rücknahme der Kürzungen bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die eine großen Anteil an den Sanierungsmaßnahmen hatten. Die Kürzungen der Bruttogehälter betrug seit 2019 immerhin 3,2 bis 4,3 Prozent.

Feneberg ist Edekas größter Kaufmann

Auch ist die gute und enge Zusammenarbeit mit der Edeka sicher ein weiterer Aspekt in der guten Entwicklung bei Feneberg. Unter anderem ist das Lunar- System von Edeka auch integriert. Als IT-Tochtergesellschaft der Edeka -Zentrale übernimmt die Lunar GmbH die Aufgabe, die Geschäftsprozesse auf der Einzelhandels-, Großhandels- und der Zentralebene optimal miteinander zu verbinden. Lunar deckt das gesamte Spektrum innovativer IT-Leistungen für die Edeka -Gruppe ab.

Auch die hauseigene Metzgerei schreibt nun auch schwarze Zahlen. Schon 1959 übernahm der Firmengründer Theodor Feneberg eine Kemptener Metzgerei. Verschiedene Betreibe sind unter der „Allgäu Fresh Foods GmbH“ zusammen geführt und es werden auch externe Handelskunden beliefert. Auch ein Pluspunkt, da hier die Abhängigkeit von nur wenigen und einzelnen Kunden verringert ist. 2020 erhielt die Metzgerei sogar den 34. Bundesehrenpreis. 2017 konnte sogar die IFS-Zertifizierung (Qualitätsmanagementsystem International Feature Standard) mit „Higher Level“ erreicht werden. So zählt die Feneberg-Metzgerei mittlerweile zu den modernsten Metzgereien Deutschlands.

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Bilder: Archiv Supermarkt-Inside

 

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