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Real-Deal: Real-Umsatz weiter hart umkämpft

Real-Umsatz: Hauptanteil geht an Kaufland

Der Real- Deal lässt uns nicht los. Vor allem Kaufland legt ein Affentempo an den Tag. Die Schwarz-Tochter hat bereits den 30. Markt und schon einige mehr in das eigene Netz übernommen. Bei 17 anderen Standorten steht schon der konkrete Termin für die Übergabe fest. Kaufland lässt also nichts anbrennen. Dennoch gehen Insider davon aus, dass Kaufland nicht alle 92 Märkte, die vom Kartellamt genehmigt wurden, übernehmen wird. Man rechnet in der Branche mit rund 75 Real-Standorten. Allerdings hat Kaufland die Liste der möglichen Übernahme-Märkte schon vom Bundeskartellamt auf 114 erweitert bekommen. Vor allem Globus erweist sich als harte Konkurrenz. Der Großflächenbetreiber aus St. Wendel hat Kaufland bereits vier Märkten weggeschnappt. Auch Edeka hat Kaufland schon einen Standort abgeluchst. Dass nicht alle 92 Märkte an Kaufland gehen, wird jedoch keine lange Trauerphase in Neckarsulm zur Folge haben. Denn nach Schätzungen wird die Schwarz-Tochter mit 2,9 Milliarden Euro den Hauptanteil von dem Real-Umsatz einstreichen. Auch die bereits übernommenen Märkte performen gut. Aus Unternehmenskreisen hört man, dass man zufrieden sei.

Globus schnappt Edeka einen Markt weg

Ähnlich ist die Stimmungslage bei Globus. Der Großflächenbetreiber hat schon 10 Übergabetermine bestätigt. Insgesamt wird man auf rund 17 Standorte kommen. Das entspricht ungefähr 750 Millionen Euro von dem Real-Umsatz. Spannend ist, dass Globus Edeka einen Markt in Duisburg weggeschnappt hat. Nachdem im Frühjahr auch andere Märkte, die das Kartellamt für Edeka genehmigt hatte, an Konkurrenten gegangen sind, wird Edeka mit 47 Standorten auskommen müssen. Da dies einem Umsatzvolumen von rund 1,3 Milliarden Euro entspricht, wird die Stimmungslage nicht allzu getrübt sein. Zumal bei 15 Standorten die Übergabe bereits offiziell feststeht. Obwohl nun schon viele Standorte verteilt sind, wird es in den nächsten Monaten nicht ruhiger rund um den Mega-Deal. Denn noch gibt es 100 Real-Standorte, deren Zukunft noch ungewiss ist. In den Märkten schlummert ein Umsatzpotenzial von einer Milliarde Euro. Wir können uns alle sicher sein, dass darum noch hart gekämpft wird.

SCP verhandelt um Immobilien

SCP verhandelt nicht nur eifrig über die Real-Standorte, sondern auch über die Immobilien, die sie Ende letzten Jahres von Metro übernommen haben. Laut unseren Informationen sind etwa ein Dutzend der Immobilien schon verkauft bzw. steht der Verkauf kurz vor dem Abschluss. Durch die Verkäufe dürfte SCP rund 200 Millionen Euro einfahren. Zusammen mit den 100 Millionen Euro, die der Verkauf der Digitalsparte an Kaufland eingebracht hat, hat man den Kaufpreis von 300 Millionen Euro wieder in die Kasse geholt. Es steht also nicht allzu schlecht um den Geldbeutel von SCP.

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Bilder: Archiv Supermarkt Inside

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