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Edeka Südwest geht mit Trinkgut an den Start

Trinkgut-Konzept der Edeka Rhein-Ruhr jetzt auch im Süd-Westen…

Vor einem Jahr hat die Region Edeka Südwest ihre 47 Profi-Getränkemärkte an Alldrink abgegeben. Wegen zu kleiner Flächen kam man nicht auf die gewünschte Sortimentstiefe. Nun kehrt die Regionalgesellschaft wieder zurück auf die Getränkemarkt-Bühne. Mit dem Trinkgut-Konzept der Region Rhein-Ruhr erhofft man sich mehr Erfolg. Der größte Unterschied ist, dass die Trinkgut-Märkte von selbstständigen Händlern geführt werden. Nicht nur das ist ein Vorteil des Formats. Auch die schnelle Leergut-Annahme soll für den Erfolg sorgen. Außerdem steht der Dienstleistungsgedanke bei Trinkgut weit oben. Die Betreiber sind zur Not noch spät am Abend erreichbar, falls das Bier ausgehen sollte. Zudem werden nicht nur Getränke, sondern auch Bierbänke und anderes Zubehör nach Hause geliefert. Sowas kommt bei Kunden gut an.

Der erste Trinkgut ist bereits eröffnet

Der erste Markt wurde bereits in Rüsselsheim eröffnet. Ludwig Boßler, der auch zwei Edeka-Aktivmärkte betreibt, wird sicherlich wichtige Erfahrung für andere potenzielle Betreiber sammeln. Edeka hat neben den Edeka-Kaufleuten auch Existenzgründer im Blick, die mit einem Getränkemarkt in den Kosmos von Edeka einsteigen möchten. Rainer Huber, der Chef von Edeka Südwest, teilt noch keinen genauen Plan für den Roll-out der Vertriebslinie mit. Er ist jedoch zuversichtlich, dass das Format schneller erfolgreich sein wird als die Drogeriekette Budni und der Bio-Fachmarkt Naturkind. Bei beiden Formaten tritt offensichtlich noch nicht der erwünschte Erfolg ein. Jedoch gehen wir davon aus das die Genossen aus dem Süd-Westen mit Trinkgut erfolgreich agieren können.

Belieferung soll zuerst aus der Region Rhein-Ruhr erfolgen

Zuerst soll Trinkgut im Norden der Südwest-Region aufgebaut werden. Das vereinfacht die Expansion. Das Getränke-Logistikzentrum in Heddesheim leitet die Expansion. Bevor man die Infrastruktur weit genug ausgebaut hat, werden die Märkte aus der Region Rhein-Ruhr beliefert. Momentan ist man energisch auf der Suche nach passenden Standorten. Die Märkte sollen eine Verkaufsfläche von mindestens 800 qm haben. Außerdem sollen sie in Gemeinden mit wenigstens 10 000 Einwohner stehen. Da solche Märkte schwer zu finden sind, soll die Expansion vor allem über Neubauten erfolgen. Das Trinkgut-Format konnte in der Region Rhein-Ruhr hervorragende Wachstumszahlen verbuchen. Mal schauen, ob die Region Südwest an die Erfolge anknüpfen kann. Wir halten euch definitiv auf dem Laufenden.

Was haltet ihr von den Plänen von Edeka Südwest? Glaubt ihr, dass sich das Konzept erfolgreich sein wird? Bitte schreibt uns eure Meinung auf Supermarkt Inside oder bei Facebook.

 

Bilder: Archiv Supermarkt Inside

 

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