Non Food

Action greift in Deutschland nach der Umsatzmilliarde!

Dieser Beitrag ist Teil 2 von 18 in der Serie Non-Food Discounter

Holländischer Nonfood Discounter profitiert auch von der aktuellen Inflation – der Händler wächst Deutschlandweit und expandiert in ganz Europa!

Seit einigen Monaten ist es so, dass durch die noch immer andauernden Preissteigerungen bei vielen Lebensmitteln und den hohen Energiekosten, viele Menschen einen Discounter als preisgünstiger ansehen. Auch das Unternehmen Action profitiert hier davon. Action ist ein internationaler Discounter, der hauptsächlich Non-Food-Produkte vertreibt. Inzwischen ist der Konzern in den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg, Österreich, Polen, Tschechien und Spanien vertreten und betreibt europaweit über 2000 Filialen und beschäftigt über 63.000 Mitarbeiter. Im letzten Jahr erwirtschaftete Action einen Umsatz von mehr als 6,8 Milliarden Euro in Europa. Das niederländische Unternehmen bezeichnet sich selbst als „Europas beliebtester Non-Food-Discounter“ und ist aktuell auch der am schnellsten wachsende Non-Food-Discounter in Europa. Das Sortiment umfasst ca. 6000 Produkte. Das Versprechen von Action heißt: „Kleine Preise. Große Freude“. Geschäftsführer ist seit Frühjahr 2022 Heiko Großner.

 Action sucht neue Standorte.

Ziel von Action ist es, spätestens im nächsten Jahr die Umsatzmilliarde zu erreichen. Dazu will man hierzulande noch präsenter und aktiver werden. Das Unternehmen ist aktuell wie kaum ein anderes auf der Suche nach neuen Flächen bzw. Standorten.

Bevorzugt sind Flächen ab ca. 700 qm. Allein in den letzten Jahren sind schon 40 neue Filialen hinzu gekommen. In 2023 soll dann die 500. Action- Filiale eröffnet werden. In Deutschland allein konnte Action im letzten Jahr einen Umsatz von geschätzten 950 Millionen Euro verbuchen. Das Ziel der ersten Umsatzmilliarde in 2023 ist somit in erreichbarer Nähe. Der stärkte Mitbewerber Tedi kommt zwar auf viermal so viele Märkte, hat jedoch nicht einen so hohen Umsatz pro Filiale wie Action. 

Hohe Lagerbestände im Kampf gegen Lieferprobleme.

Im Gegensatz zu vielen anderen Mitbewerbern geht Action mehr den Weg hoher Lagerbestände, um ein Gegengewicht zu eventuellen Lieferschwierigkeiten zu haben. Ca. 40 Prozent der Sortimente sind aus Europa, ca. 60 Prozent aus Asien. Ziel soll es auch bleiben, immer den günstigsten Preis auf dem Markt zu haben. Dazu wird den Kunden auch ein umfassendes Sortiment mit Eigenmarken angeboten.

Es bleibt abzuwarten, ob Action in den nächsten Jahren auch in den E-Commerce einsteigt. Aktuell gibt es hier keine Pläne, will man doch den Kunden und Kundinnen mehr in den stationären Filialen ein Einkaufserlebnis bieten. Nur in der „harten“ Coronazeit wurde ein Click & Collect- System eingeführt, was aktuell jedoch nicht mehr existiert. Man darf also auf weitere Expansionen des 1993 gegründeten Unternehmens in den Niederlanden, gespannt sein.

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Fotos: Archiv Supermarkt-Inside

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