Non Food

Tedi will auch in Rumänien durchstarten!

Tedi gründet Gesellschaft in Rumänien

Der Noonfood-Discounter hat eine Gesellschaft mit Sitz in Bukarest gegründet. Gesellschafter ist die Tedi Betriebs GmbH aus Wien, die die Aktivitäten des Unternehmens in Mittel- und Osteuropa koordiniert. Spannend ist ein Blick ins rumänische Handelsregister. Dort steht als Geschäftszweck: „Nichtspezialisierter Handel mit vorwiegend Nonfood-Sortiment“ Für uns sind das eindeutige Indizien für eine Expansion nach Rumänien. Tedi möchte sich jedoch momentan nicht zu seinen Plänen in Rumänien äußern. Man wolle sich auf die Sicherung des Tagesgeschäfts konzentrieren, sodass die Expansionspläne im Moment nicht im Fokus sind. Dass der rumänische Markt enormes Potential hat, ist jedoch unumstritten. In den letzten Jahren konnte Rumänien eine stabile Wirtschaftsentwicklung mit einer der höchsten Wachstumsraten innerhalb der EU aufweisen. Es gibt definitiv unattraktivere Standorte für Expansionsvorhaben. Denn einige deutsche LEH-Händler wie z.B. Penny, Kaufland und Lidl haben im großen Land am schwarzen Meer viel Spaß in den Backen, die Geschäfte laufen hervorragend.

In Osteuropa ist Tedi die Nummer 1

Nachdem Tedi 2012 den ersten Markt in Slowenien eröffnet hat, begannen erfolgreiche Jahre in Osteuropa. Mittlerweile ist der Nonfood-Händler in fünf Ländern aktiv: Slowenien, Slowakei (seit 2013), Kroatien (seit 2017), Polen (seit 2018) und seit 2020 in Tschechien. Die Expansion nach Osteuropa lohnt sich. Zwischen 2016 und 2019 haben sich die Umsätze verdreifacht. Im Geschäftsjahr 2019/20 lag die Rentabilität in Slowenien und der Slowakei bei rund 17 Prozent. Tedi schafft es nach Markteintritt schnell Gewinne einzufahren. In Kroatien hat es das Unternehmen innerhalb von zwei Jahren geschafft. Jedoch ist nicht alles Gold, was glänzt. So steigen die Gewinne unmittelbar nach Markteintritt noch nicht. Ein Blick auf die Zahlen aus dem Geschäftsjahr 2019/20 verrät, dass die Vorsteuerrendite in dem Jahr bei 10,2 Prozent lag. Vor der Expansion nach Tschechien Polen und Kroatien (2017) lag diese noch bei 19 Prozent. Tedi ist dennoch von dem Potential Osteuropas überzeugt.

Neue Besitzverhältnisse bei Nonfood-Discountern

Nach monatelangen Verhandlungen konnten sich Tengelmann und die H.H. Unternehmensgruppe über die Besitzverhältnisse von Tedi und Kik einigen. Die H.H. Unternehmensgruppe kauft Tengelmann zum 30. April 2021 30 Prozent der Unternehmensanteile von Tedi ab. Dadurch geht Tedi komplett in den Besitz der von Familie Heinig kontrollierten Gruppe über. Im Gegenzug kaufte Tengelmann zum 01. Januar 2021 die Anteile an Kik, die der H.H. Unternehmensgruppe gehörten. Nach 25 Jahren intensiver Zusammenarbeit gehen die beiden Familienunternehmen nun getrennte Wege. Die vollständige Übernahme hat höchstwahrscheinlich keine Auswirkungen auf die Expansionspläne.

 

Was haltet ihr von den Plänen? Glaubt ihr, dass sie erfolgreich sein werden? Bitte schreibt uns eure Meinung auf Supermarkt Inside oder bei Facebook.

Bilder: Archiv Supermarktinside

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