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Branchen-News

Mit Black Power gegen Rusta und Action

Im Mai und Juli haben wir bei Supermarkt – Inside über die ambitionierten Pläne der Non – Food Discounter aus Schweden bzw. den Niederlanden berichtet. Sie wollen erklärtermaßen das profitable Feld nicht alleine Tedi & Co überlassen. Zu groß und lukrativ ist der deutsche Markt. Und den wollen die Familien Heinig und Haub, die hinter KiK und Tedi stehen, mit einer expansiven Vorwärtsstrategie verteidigen. Black ist Programm.

 

Ein neues, altes Segment

Lidl und Aldi haben ihr ursprüngliches Konzept aufgeweicht. Durch die Verbesserung des Leistungsangebotes, auch im Non – Food – Bereich , machen die beiden wieder Platz auf dem Harddiscount – Feld. Das trading – up hinterlässt ein Vakuum, das Black rasch ausfüllt. Und dafür in höllischem Tempo Flächen aquiriert. Was belegt ist, kann schon kein anderer nutzen. Mit der Eröffnung in Wernigerode am 19. August sind dann über 30 Stores in Deutschland am Netz. 1000 sollen es am Ende werden. Dabei ist Black erst seit Herbst 2016 am Markt.

Keine Überraschungen im Sortiment

Home & Deko, Bekleidung & Accessoires, Haushaltswaren, Drogerie, Kurz-, Spiel- und Schreibwaren: im Kern liefert Black nichts Neues gegenüber Rusta und Action. Vielleicht soll es das gar nicht. Einfach den Markt für andere verstopfen kann allein schon ein strategisches Ziel sein. Dieser Markt gehört uns und wir tun alles, damit das so bleibt !

 

Black liegt preislich ganz unten

Dafür spricht auch die preisliche Positionierung. Black setzt ganz tief an. Dort, wo auch Action sein Leistungsversprechen sieht. Die Dortmunder liegen damit unter dem Niveau von Tedi und KiK. Um dem neuen Format auch nachhaltigen Drive zu geben, soll es unabhängig von tradierten Strukturen arbeiten und eigenständig black figures produzieren.

 

Internationalisierung, Online ?

Diese Frage muss kommen. In diesem frühen Stadium der Entwicklung gibt es dazu noch keine Aussage. Das Hauptaugenmerk liegt derzeit noch auf der heimischen Expansion. Generell haben deutsche Formate aber gute Marktchancen im europäischen Ausland. Tedi und KiK machen es ja vor. Im eigenen Haus.

Beitragsbild: Werbeanzeige

 

 

 

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