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Gesundes Einkaufen einfach gemacht mit der Yuka-App

Yuka vereinfacht den Einkauf von gesunden Lebensmitteln

Wir kennen doch alle das Gefühl, dass wir vor einem Regal stehen und uns nicht zwischen den Artikeln entscheiden können. Oft hilft auch ein Blick auf die Inhaltsstoffe nicht viel weiter. Wie viel Eiweiß brauchen wir? Wie viel Salz ist zu viel? All diese Fragen beantwortet uns die französische Produkt-Info-App Yuka. Man scannt einfach das Produkt und direkt bekommt man eine detaillierte Auswertung. Zudem werden Alternativen empfohlen, die besser für unsere Gesundheit sind. Den Kunden vereinfacht das definitiv die Entscheidung. Die App soll jedoch nicht nur beim Kauf gesunder Produkte helfen. Sie soll auch die Hersteller motivieren die Zusammensetzung ihrer Produkte gesünder zu gestalten.

Immer mehr Unternehmen kooperieren mit Yuka

Die App kann selbstverständlich nur Infos über Produkte geben, über die sie Information hat. Deshalb braucht Yuka vor allem eins: Daten, Daten, Daten…! Diese bekommt das Unternehmen durch Nutzer, die die Daten selbst eintragen oder durch Hersteller, die die Produktinformationen direkt teilen. Inzwischen hat die Datenbank Angaben von rund 1,5 Millionen Lebensmittel- und mehr als 500 000 Kosmetik-Produkten. Immer mehr Einzelhändler geben Auskunft über ihre Produkte. So teilt Lidl in Frankreich bereits alle Informationen zu den Eigenmarken. Yuka legt jedoch hohen Wert darauf, dass sie zu 100 % unabhängig arbeiten. Das zeigt sich auch darin, dass die App werbefrei ist. Finanziert wird das französische Unternehmen durch die Premium-Version der App.

Yuka jetzt auch in Deutschland

In Deutschland befindet sich Yuka noch in den Startlöchern. Erst seit Kurzem wird sie in Deutschland angeboten und trifft hier auf die Platzhirsche CodeCheck und Barcoo. Trotz dieser Konkurrenz konnte Yuka bereits in wenigen Wochen 70 000 Nutzer gewinnen. Das ist noch nichts im Vergleich zu den rund 20 Millionen weltweiten Nutzern, jedoch auch kein schlechter Start. Den Einkauf kann die Yuka-App definitiv verbessern. Nun heißt es abwarten, wie sie sich auf dem deutschen Markt schlägt und welche Unternehmen ihre Informationen teilen.

Nutzt ihr solche Apps oder steht ihr ihnen eher skeptisch gegenüber? Teilt  uns eure Meinung auf Supermarkt Inside oder bei Facebook mit.

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