Store Checks im Urlaub

Der LEH auf den kroatischen Inseln!

Kuriositätenkabinett des LEH, auf den kroatischen Inseln – Store Check in den Urlaubsgebieten!

Supermarkt-Inside auf Store-Check Tour auch im Urlaub, diesmal auf den kroatischen Inseln. Insgesamt befinden sich vor der Küste Kroatiens 1244 Inseln, Eilande und Felsen. Lediglich 47 Inseln sind bewohnt. Die Küstenlänge des kroatischen Festlandes beträgt somit 1778 Kilometer. Da haben wir uns die Frage gestellt, wie ist der Lebensmittelhandel auf den 47 bewohnten kleineren und größeren Inseln eigentlich organisiert?

Wir haben uns demzufolge ein Boot gemietet und sind einige Inseln in Dalmatien angefahren. Dabei haben wir uns die größeren und bekannteren Inseln der kroatischen Adria (Brac,Hvar, Korcula) ausgesucht und wir waren um so überraschter, wie der Lebensmitteleinzelhandel da so abläuft. Die absoluten Marktführer sind hier LEH-Unternehmen die bei uns in Deutschland eigentlich keiner kennt.

Konzum, Studenac, Ribola machen den Markt!

Der absolute Marktführer auf den dalmatischen Inseln ist Studenac, dieses rein kroatische Handelsunternehmen haben wir in fast allen Orten der besuchten Inseln vorgefunden. Den Expansionsprofis von Studenac ist es gelungen, Handelsflächen von ca. 50 – 500 qm zu akquirieren. Allerdings ist es dem Unternehmen immer geglückt das typische Handelskonzept auf den jeweiligen Flächen zu realisieren. Besonders interessant fanden wir die unterschiedlichsten Gebäude, hier wird offensichtlich sehr flexibel gearbeitet, ob alte Kapitäns-Häuser oder ausgemusterte Lagerhallen. Hauptsache 1a Lage, in der Regel direkt am Hafen und damit im Mittelpunkt der oftmals sehr kleinen Ortschaften.

Massiver Kundenandrang in der Hochsaison!

Immerhin verwandeln sich die vielfach verschlafenen Orte in der Ferien-Saison zu pulsierenden Zentren. Am Beispiel der Insel Brac (14.000 Einwohner auf der gesamten Insel) damit eine der größten Inseln von Kroatien. Hier kann man ableiten, was da so passiert. Einer der Hotspots auf Brac ist der Ort Bol (1600 Einwohner). Hier sind je nach Saison bis zu 100.000 Touristen unterwegs, genau das ist die Chance der Händler. Allerdings ist das auch eine riesen Herausforderung. Den für die Hauptsaison sind eigentlich alle Märkte hier viel zu klein um das Geschäft in dieser Zeit zu machen.

Kuriose Läden mit viel Sortiment und freundlichem Personal

Die besuchten Händler versuchen mit viel Personal den enormen Kundenandrang in den Griff zu bekommen, aber das gelingt nicht immer. Die enorme Sortimentsvielfalt (Food,O&G, Bedienungstheken, Non-Food) führt zu einer “leichten” Überlastung der Verkaufsfläche so geht die Marktstruktur an einigen Stellen flott verloren. Allerdings kompensieren die freundlichen Mitarbeiter oftmals die Systemschwächen.

Fazit:

Auch auf den kroatischen Inseln machen die Mitarbeiter den Unterschied und sorgen dafür, dass Konzepte die gar nicht funktionieren können, es doch tun!

Über das kroatische Kaufland in Makarska hatten wir schon berichtet.

Wie sind eure Erfahrungen im Urlaub mit dem Lebensmittel-Einkauf in den Urlaubsgebieten und was haltet ihr von diesem Saison-Thema? Bitte schreibt uns indes eure Meinung auf Supermarkt Inside.

 

 

Fotos: SMI

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