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Wann wird aus Rewe eigentlich nahkauf, oder umgekehrt…..

Während unserer Mainzer Store Check Tour haben wir auch nahkauf besucht.

Immer wieder stellen wir uns die Frage, wann ist ein Rewe-Markt eigentlich kein Rewe-Markt mehr?

Wir haben in den letzten Jahren sehr viele Super-/Verbrauchermärkte und Großflächen besucht. Dabei haben wir einen sehr guten Überblick bekommen, was im deutschen LEH so auf der Fläche los ist. Besonders interessant ist dabei für uns, wie die großen Betreiber ihre Handels-Marken pflegen. So hat zum Beispiel Kaufland vor Jahren alle Handelshöfe und Concord-Märkte um geflaggt auf Kaufland. Auch die Rewe hat vor Jahren zum großen Big-Bang aufgerufen, um das eigene heterogene Handels-Markenumfeld der alten Zeit aufzuräumen. Diese Strategie ist offensichtlich aufgegangen, die alten Marken wie Minimal, HL, Euro-Markt, Rema, usw. sind verschwunden und die Rewe steht so stark da, wie nie zuvor.

 

Warum gibt es jetzt eigentlich noch nahkauf ? Was will nahkauf sein?

Im Internet steht: nahkauf – Was liegt näher? Über 400 nahkauf Märkte stellen in vielen kleinen Kommunen die Versorgung mit den Gütern des täglichen Bedarfs sicher. Auch der moderne Nachbarschaftsmarkt für ländlichere Regionen und die Stadtrandlage hat in den kommenden Jahren viel vor!

Demographischer Wandel, Urbanisierung, Infrastrukturdefizite – es gibt viele Gründe, weshalb vor allem in ländlichen Regionen und an der städtischen Peripherie die Nahversorgung mit Lebensmitteln erschwert wird. Die Antwort von REWE auf diese Entwicklung heißt nahkauf: ein kleiner Vollsortimenter auf Flächen von 400 bis 800 Quadratmeter. Über 400 nahkauf-Märkte gibt es bundesweit, vorwiegend in kleineren Kommunen. Betrieben werden sie ausschließlich von selbstständigen Kaufleuten, die nahezu alle als genossenschaftliche Mitglieder der REWE Group verbunden sind.

Wie war nun unser nahkauf in Mainz.

Als wir in die Alte Mainzer Straße 12 gefahren sind, haben wir den nahkauf von Jörg Kessler und Helmut Bräuninger angesteuert.

Der 500 qm große Markt präsentiert sich im unaufdringlichen Retro-Stil. In diesem Konzept geht die Immobilie und das Marktlayout auf. Die gesamte Sortimentsleistung bezeichnen wir mal als absolute “Basics” des deutschen LEH. Die kleine Obst und Gemüse Abteilung hält an unserem Besuchstag nur das nötigste vor. Allerdings ist das Food Trockensortiment gut verfügbar, in diesem Markt haben wir die ersten Weihnachtsmänner dieser Saison getroffen. Backshop und Bedienungstheke Fehlanzeige, nicht vorhanden. Immerhin hat der Markt zwei Kassen, die hätten auch besetzt sein müssen. Ganz offensichtlich hat dieser Standort in Mainz Hechtsheim, inmitten des Stadtteil-Kiez echt Potential.

 

 

Fotos: Archiv Supermarkt-Inside

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