Positives Geschäftsjahr mit einem Rekordumsatz in 2025. Rossmann macht auch weiter Dampf in seiner Ladenmodenisierung.

Der Drogerieriese Rossmann hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem neuen Höchstwert abgeschlossen. Mit einem Umsatz von 16,6 Milliarden Euro erzielte das Unternehmen ein Plus von 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Neben der wirtschaftlichen Entwicklung profitierte Rossmann u.a. auch von weiterem Filialwachstum und einer steigenden Mitarbeiterzahl sowie einer verstärkten internationalen Präsenz. In Deutschland steigen die Erlöse auf 10,5 Milliarden Euro an, was einem Plus von 6,1 Prozent entspricht. Auch hat sich die Finanzsituation nochmals verbessert. Das Eigenkapital ist von 2,3 Milliarden Euro auf nun 2,5 Milliarden Euro angewachsen. Besonders positiv ist das Auslandsgeschäft mit einem Plus von 13 Prozent zu erwähnen. Um auch weiter zu wachsen wurde das Investitionsvolumen für 2026 um über 70 Millionen Euro zum Vorjahr erweitert. Die Planungen sehen noch über 340 Neueröffnungen vor, davon 63 im Heimatland.
Rollout für Umbauten geht weiter voran.

Schon bis Ende 2026 will Rossmann ca. 300 Filialen auf das neue moderne Ladenkonzept umgestellt haben. Vor ca. einem Jahr wurde in Nähe der Zentrale in Burgwedel die erste neue umgestaltete Filiale vorgestellt.
Mit seinem neuen Ladendesign wird eine deutlich wärmere, buntere und emotionalere Atmosphäre geschaffen. Neu ist die Interpretation der Highlight-Sortimente Kosmetik, Duft, Ideenwelt, Biokost und Baby und Kind die in neuen Farben mit einem Rahmen eine Art Ankerpunkt für den Kunden und die Kundinnen schaffen und für bessere Orientierung innerhalb des Sortiments dienen. Das Highlight, besteht nun aus der Fotowelt und der Abholstation für Click & Collect Bestellungen. Auch gibt es im neuen Design eine neu gestaltete Beschriftung mit klaren Akzenten. Eine neue Farbgebung sorgt im Aus- und Eingangsbereich dafür, dass die Marke Rossmann noch besser zur Geltung kommt. Das Gesamtkonzept zielt auf ein einheitliches, einladendes und inspirierendes Einkaufserlebnis ab, was die Kundschaft emotional begleiten soll. Wenn der Rollout planmäßig verläuft, soll bis Ende diesen Jahres jede achte Filiale auf das neue Ladenkonzept umgestellt sein.
Onlinegeschäft und mehr Abholstationen im Fokus.

Im Zuge der Neugestaltung soll auch das Onlinegeschäft weiter voran getrieben werden. Bis Ende des Jahres sollen die Menschen in 730 Geschäften die Möglichkeit haben, ihre Onlinebestellung dort abholen zu können. Hier sieht Rossmann noch ein großes Umsatzpotenzial, sind nach Unternehmensangaben die Zuwächse im zweistelligen Bereich zu finden. Ein weiterer zentraler Baustein der Modernisierung ist die Einführung einer neuen Enterprise-Service-Management-Plattform. Mit der Implementierung von ServiceNow investiert Rossmann jetzt in effizientere Prozesse und eine stärkere digitale Vernetzung der internen Abläufe. Eine wichtige Schlüsselrolle soll in der neuen Firmenstrategie auch die Rossmann-App übernehmen. Rossmann meldete schon jetzt bereits rund zwölf Millionen aktive Nutzer bzw. Nutzerinnen pro Monat und will die Anwendung zur zentralen Drehscheibe für Angebote, Services und eine geplante Online-Apotheke ausbauen.
Dazu passt es auch, dass zum Jahresbeginn die Führungsstruktur angepasst wurde. Christian Metzner übernimmt die Verantwortung für IT und HR. Die Veränderung erfolgt im Rahmen der Nachfolge des langjährigen Geschäftsführers Peter Dreher, der nach mehr als vier Jahrzehnten im Unternehmen in den Ruhestand gewechselt ist.
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