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Einhorn mischt die Damenwelt auf

Tampons, Binden & Co von Einhorn

Es begann alles im März 2015. Waldemar Zeiler und Philip Siefer gründeten gemeinsam das Start-up-Unternehmen Einhorn. Mit Kondomen füllt das junge Unternehmen die Regale von dm, Rewe und Edeka. 2018 konnten sie einen Netto-Jahresumsatz von rund 2 Millionen Euro erwirtschaften! Nun soll das Sortiment erweitert werden. Geschäftsführer Zeiler ist überzeugt vom Erfolg: „Wir sind gut bei Untenrum-Produkten!“ Ab März, also genau vier Jahre nach der Firmengründung, wird das Start-up-Unternehmen sein Sortiment um Damenhygieneprodukte erweitern. Vier neue Produkte wird es geben: Binden, Slipeinlagen, Tampons und Menstruationstassen. Dabei wird besonderes Augenmerk auf Nachhaltigkeit gelegt. Denn Bio-Produkte bei Damenhygieneartikeln sind bisher kaum in den Regalen zu finden.

dm, Drogeriemarkt

Tolles Marketing soll die Kundinnen anlocken

Tampons aus tansanischer Bio-Baumwolle dürfte demnach die Damenwelt erfreuen. Wird doch immer mehr Wert auf Bio gelegt. Für einen guten Start wird viel Geld ins Marketing gesteckt. Sogar ein Kinofilm-Trailer wird gedreht. Dabei werden die Produkte nicht gleich auf den ersten Blick als Hygieneartikel zu erkennen sein. Die Menstruationsartikel wird es, wie die bisherigen Produkte auch, stationär geben. Laut Unternehmen gibt es bundesweit 4000 stationäre Händler mit Einhorn-Produkten. Dazu gehören bisher neben Edeka, Rewe und dm auch Bio-Märkte wie Bio Company und Denn’s. Aber der Kunde kann das gesamte Sortiment auch online erwerben, im eigenen Webshop oder bei Amazon.

dm, Drogeriemarkt

Aber auch die Konkurrenz schläft nicht!

So hofft Einhorn, sich gegen die anderen Unternehmen in der Branche durchsetzen zu können. Im Vorjahr haben Drogerien und Lebensmittelhändler rund 555 Millionen Euro mit Tampons & Co umgesetzt. Im Wert beträgt das ein echtes Wachstum von 1,6 Prozent (Menge -0,3 Prozent). Genügend Nachfrage ist also da. Nun gilt es, sich gegen die unangefochtenen Marktführer wie Procter & Gamble (Always) und Johnson & Johnson (o.b.) durchzusetzen. Genauso wie gegen andere junge Start-ups wie The Female Company, die auf den Damenhygiene-Markt drängen.

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Auch die Besitzverhältnisse werden neu sortiert

Da gilt es das Unternehmen gut aufzustellen und profitabel zu arbeiten. Die beiden Gründer Zeiler und Siefer halten momentan jeweils 50 Prozent der Anteile. Nun soll 1 Prozent an die Purpose Stiftung abgetreten werden. Diese hat dann ein lebenslanges Veto für den Verkauf des Unternehmens. Auf alle Fälle will man verhindern, dass Investoren Einhorn als Spekulationsobjekt sehen. Deswegen werden Investoren auch nie Stimmrechte erhalten. Ein Stimmrecht sollen in Zukunft eher ausgewählte Mitarbeiter des jungen Unternehmens erhalten.

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Einhorn sorgt also für Aufregung in der Damenhygieneartikel-Welt! Wie wird es dem jungen Unternehmen mit seinen neuen Produkten auf dem Markt ergehen? Schreibt uns auf Supermarkt Inside oder bei Facebook, wie ihr den Erfolg einschätzt!

Fotos: Archiv Supermarkt-Inside

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